Band 
Vierter Theil.
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r?6 Siebmund zwanzigster Brief. Morekon-

chen zwey Jahre hintereinander Haber, und hernachKlee mit Raygras auf zwey Jahre.

Seit der Zeit hat er aber noch ein Gut gepach-tet, das aus zweyhundert und sechs und sechzig Ackernbestehet, und jährlich fünfzig Pfund Sterling Pachtgiebt. Hier hat er zwey und zwanzig Acker urbargemacht. Der Acker kostete fünfzehn Schilling zugraben. Darauf hat er ihn gepflügt, alsdann derQuere gepflügt, und mit großen Egcn eingeeget,welches zwanzig Schilling kostet. Der darauf ge-säete Weizen hat fünfzehn Scheffel gegeben. Nacheinmaligen Pflügen ward Haber gesäct, das Jahrdarauf noch einmal Haber, und mit diesem zugleichKlee und Raygras. Das Gras ward mit Kreidegedüngt, und blieb drey Jahre gut. In den er-sten beyden Jahren ward zwey Mal Heu gemacht,und jedes Mal vierzig Centner gewonnen. DasKleefeld ward für Weizen umgepflügt, darauf wie-der zwey Jahre hinter einander Haber erbauet.Mit der letzten Habersaat wird zugleich Klee undRaygras gesäet, wobey es geblieben, die Wiese liegtnunmehr bereits acht Jahre, und der Acker könnte,wie er sagte, für zwanzig Schilling vermischet wer-den. Der Boden besteht aus einer röthlich schwar-zen Moorerdc, der zuvor ganz mit Genst, Heyde,und Farnkraut rc. überzogen war. Ich will nun-mehr die Kosten und den Profit von dieser Urbarma-chung in eine Bilanz bringen. Wenn sie gleich nachso schlechten Grundsätzen als möglich eingerichtet ist,so stimmt sie doch mir der einmal bey den Pachternin Dorsetshire eingeführten Einrichtung der Feld-bestellungen überein.

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