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Acht und zwanzigster Brief. Milbouru-
Im Rübenbau hat Herr Damer bereits viel fürdie ganze Gegend voraus. Er hat vierzig Acker da-mit bestellt, wovon einige behackt sind; und willnoch mehr säen, auch alle auflockern. Um denRübenbau aufs Möglichste zu nutzen, wird jetzt eingeräumiger Viehhof mit Stallungen zu Mastochsenangelegt, der künftig ordentlich mit Stroh zu Ge-winnung mehrern Düngers eingestreuet werden soll»
Kürzlich sind auch vierzig Acker quelligtes Landmit unterirdischen Abzugsgraben versehen worden,wovon sich ein großer Nutzen verspüren läßt. Allediese Anstalten müssen nothwendig die Absichten desBesitzers erfüllen, und werden viel zur Verbesserungder Wirthschaft in dieser ganzen Gegend beytragen.
In der Gegend von Milbourn, dem Landgut des.Herrn Pleydell, kommt die Wirthschaft in den.Hauptstücken mit der in der Nähe von Dorchesterüberein. Es giebt fast nichts als Schafspachtun-gen von hundert und fünfzig bis zwcyhundcrt undfünfzig Pfund Sterl. im Jahr. Der Acker giebtim Durchschnitt zehn Schill. und von hier bis Blan-ford acht Schilling.
Die Ordnung ihrer Feldbestellungen ist: erstlichWeizen, zweytens Gerste, drittens Haber, viertensRaygras und Hopfenklee, der drey Jahre hinterein-ander genutzt wird. Manche säen auch Weizen,wenn der Klee nur ein Jahr gestanden hat. EinAcker Weizen giebt sechzehn und einer mit Gerste, oderHaber vier und zwanzig Scheffel. Der Weizen ge-käth nach ihrer Meynung besser, wenn man ihn zweyMal abmähet, einmal zum Heu, und das andreMal zum Samen, als wenn er das ganze Jahr ab--ehütet wird.
Um