Band 
Vierter Theil.
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, Acht und zwanzigster Dri'ef. Milbourn.' «oz

Um Mclcomb wird zuweilen Weizen gesäct,wenndas Feld den Sommer über brach gelegen. Sie be-reiten das Feld auf eine gute und zugleich zierlicheArt dazu. Die Ackerbeete sind nur vier Fuß breit,die Erde aus den Furchen zu beyden Seiten, wirdmit Schuppen auf die Beete geworfen, wodurchdiese höher, die Furchen hingegen desto tiefer werden,und das Wasser besser abführen können. Die Fel-der fallen auf diese Weise den Vorbcygehenden un-gemein gut in die Augen.

In Ansehung des Düngers gehen sie hier ebenso schlecht damit um, als zu Came. Auf neu um-gebrochenes Land, führen sie eine große Menge Krei-de, achtzig Fuder auf einen Acker, wovon das Feldzwanzig Jahre Nutzen hat. Sie glauben, daß dieKreide dcn Genst vertilget, und daß dcrVoden ohnediese Düngung gar nichts tragen würde. Es ist einleichter Leim auf Kreidcgrund.

Obgedachtcr Herr Plcydcll, hat eine Schäfereyvon tausend drcyhundert und vierzig Stück, vonderen Nutzung ich folgende Nachricht einzog. Eswerden jährlich verkauft, drcyhundert alte Schaf-mütter Pfund Stcrl. z r 5

drcyhundert und neunzig Lämmer zuzehn Schilling - - 195

Wolle - - - 160

670

Dieß machte also aufs Stück zehn Schill. Nu-tzung. Wenn man die vielen Triften, worauf aus-ser diesen Schafen auch Kühe, Pferde, Schweine,und achtzig Stück Dammhirsche weiden, berechnet,so findet sich daß Herr Plcydell den Acker nicht hö-her nutzet als drey Schill. drey Pfennige.

Dieß