Band 
Vierter Theil.
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Achtund zwanzigster Brief. Milton-Abbcye 209

Das was diesem Ort eine natürliche Schönheitgiebt, ist ein krummes Thal drey Meilen lang, dasan beyden Seiten mir Hügeln von abwechselnder Ge-stalt umgeben ist. Es besteht aus nichts als auseiner Wilobahn, oder großen Rasenflächen, die baldsteigt bald fällt, und allerley Ungleichheiten hat, dieeine gute Wirkung im Ganzen hervorbringen. Aufder einem Seite sind diese Hügel dick mit Holz be-wachsen, welches von dem Rande des Thals bis aufden Gipfel derselben hinan steigt. An einigen Or-ten streckt sich dcrWald krumm ins Thal hinein, anandern zieht er sich zurück, und macht dadurch artigeKrümmungen, die einen anmuthigcn malerischen An-blick darstellen.

Auf der andern Seite sind die Hügel zum Theilnackend. Man hat darauf an einigen Orten neueKlumpen von Bäumen, und hin und wieder ein-zelneDäume undDornbüsche angelegt, um mit demgegenüber stehenden Wald einen desto bessern Con-trast zu bewirken. Man kann um dieses Amphi-theater rings herum reiten, aber auf dieser Seiteführt der Weg den einen Hügel hinan, und indemman um die Eckenach dem Hause zureitet, hat maneinen schönen Prospekt über das Thal, und den ge-genüber die Hügel hinanfteigenden Wald.

Von dem Gipfel des Hügels, genießt man ge-gen Mitternacht eine herrliche Aussicht über dasThal von Blackmoon, wo sich den Augen unzähligeEinzäunungen darstellen, die sich zuletzt mit weitentfernten Hügeln endigen. Diese Abtey gehört un-ter die ältesten Gebäude von England, und ist vomKönigeAthclstan gegründet. Daran stößt eine alteKirche, welche noch groß genug ist, aber ehemalszu den größten Cathedralkirchen gehörte. Es ist ein

IV. Lanv. O schönes