Band 
Vierter Theil.
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Acht und zwanzigster Brief. Bridport. 21z

andre ist ein merkwürdiges Amphitheater von Er-de: beydes verdient die Aufmerksamkeit eines Rci-ffnden.

Auf dem halben Weg von Dorchester bis Brid-port, fand ich eine der schönsten Landschaften, dieich in meinem Leben gesehen. Man übersieht einThal, das von sanft fortwollenden Hügeln einge-schlossen ist. Ihr Rücken ist mit Einzäunungen vondem schönsten Grün bekleidet, und über die Hügelweg zeigt sich die offenbare See sehr malerisch.Wenn man den Hügel hinan fährt, so trift man beyden drey und sechzigsten Meilenstein gegen Bridporteinen ungemein angenehmen Prospekt an, nämlicheinen regelmäßig runden Kessel in einem großen Hü-gel, mit dem schönsten sanften Grün von der Welt.Unten auf dem Boden ist solcher in schmalen Strei-fen bebauet, welches von der ansehnlichen steilenHöhe, auf der man sich befindet, ein sehr malerischesAnsehen hat; gegenüber steigen die Einzäunungensanft hinan, und die wellenförmige Oberstäche giebtder dahinter liegenden See, den glücklichsten Con-tur. Rechter Hand, wird der Prospekt von ent-fernten rauhen Spitzen, die sich scharf gegen die Seeabschneiden, unterbrochen.

Ueberhaupt trift man in ganz England nirgendsmehr Abwechselungen in der Landschaft an, als aufdem ganzen Wege von Dorchester bis Bridport,welcher blos deswegen verdient gereiset zu werden.

Die letzten vier Meilen bis Bridport haben ei-nen herrlichen Boden, wovon der Acker zu vierzigSchilling verpachtet wird. Die Ordnung der Feld-bestellungen ist hier: erstlichBrache, zweytensWei-zen, drittens Gerste, viertens Haber, fünftensWicken, sechstens Roggen. Man bauet auch et-

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