Band 
Vierter Theil.
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,l4 Acht und zwanzigster Brief. Bridport.

was Rüben, ohne sie jedoch zu behacken. Ein AckerWeizen giebt hier dreyßig Scheffel, die Gerste zweyund dreyßig, und derHaber auf dem schlechten Bo-den dreyßig Scheffel.

Ihr vornehmster Bau besteht in Hanfund Flachs.Sie reisten Grasländer um, und geben vier bis fünfPfund Sterling vom Acker Pacht, um Lein daraufzu säen. Der Ertrag ist verschieden, zuweilen miß-räth er gänzlich. Zuweilen gewinnen sie aber auchfünfzehn Pfund Sterling vom Acker, im Durch-schnitt kann man zehne, rechnen. Sie kaufen rigai-schen Leinsamen, welcher theuer ist, gäten den Flacheaber niemals. Hernach säen sie Getreide, welcherungemcin scheffelt, und darauf Hanf, wozu abermit Mist und Kalk gedüngt wird. Ein Acker be-kommt fünfzehn Fuder wohl verfaulten Mist. DerHanf wird auch nicht gegätet, weil er ohnehin keinUnkraut neben sich aufkommen läßt.

Man verkauft ihn auf dem Felde an arme Leute,die ihn hernach ziehen, bleichen, und zum Verkauf-«recht machen. Der Acker wird mit zehn Schill.bis zu fünf Guineen bezahlt. Sie verkaufen ihnhernach bündelweise auf dem Markt. Es giebt indieser Gegend viele hundert Acker Hanf. Der in einsolches Feld gefäete Weizen, giebt insgemein sehrreichlich, vierzig Sehest, ist nichts Außerordentliches.

Die Grasländer sind hier vortrefflich, sowohldie eigentlichen Wiesen, als die Marjchländer; wo-von der Acker zu anderthalb bis drey Pfund Sterl.bezahlt wird. DerBodcn besteht aus einer sehrfct-ten, schwarzen und riefen Leimerde. Ein rechter gu-ter Acker ist im Sommer für stcbcn bis äfft Schafehinlänglich und manche crnäbrcn zwey Kühe Mangebraucht auch vieles für die Mastochftn. Aus sieb-zehn