ri6 Acht und zwanzigster Brief. Mapperton.
Die Ordnung ihrer Feldbestellungen ist erstlich Rü-ben, zweytens Gerste, drittens Klee ein Jahr, vier-tens Weizen, fünftens Gerste, sechstens Wicken:bey Manchem erstlich Hanf, zweytens Weizcn, drit-tens Bohnen oder Gerste, viertens Weizen, fünf-tens Gerste oder Wicken. Sie lassen wenig Feld imSommer brache liegen. Rüben und Bohnen wer-ben nicht behackt.
Ein Acker Hanf kostet vier Mal zu pflügen undzu egen, ferner das Säen und der Same, dreyßigFuder Dünger, und der Pacht vom Lande selbst inallem vier Pfund Sterl. dreyzchn Schilling. DieseKosten gewinnen stc ohngefähr wieder, und zuweilenauch etwas mehr. Sie bauen ihn aber vornehmlichdeswegen, weil er das Unkraut nicht aufkommenläßt, und so zu sagen ganz vertilgt. Ein Ackergicbtvierzehn bis fünfzehn Wcights (zu zwey und dreyßigPfund gerechnet) und cin Weight kostet acht bis cilf-tehalb Schilling.
Bey einem Acker Flachs sind drey Pfund Sterl.«in Schill. Kosten, und er wird wie der Flachs auf demHalm verkauft zu fünf bis sechs Pfund Sterling.Eine gemeine Acrnte giebt fünf und zwanzig Bli-tzend Pfunde, und das Dutzend giebt fünftehalbSchilling.
Ihre vornehmsteDüngung besteht imKalk, densie mit Erde vermengen. Der Erdhaufen wird vorder Vermischung mit Kalk einmal, undhernachmitdem Kalk noch einmal durchgearbeitet. Das Felderhält auf vier bis fünf Jahre Kräfte dadurch. Siehalten dieß für die beste Wirthschaft. Man schnei-det hier das Korn ziemlich kurz, und läßt keine langeStoppeln stehen.
Das