Band 
Vierter Theil.
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Acht und zwanzigster Brief. Lcigh.

cken, wie es in Norfolk üblich ist» Erfandanfangöviele Hindernisse wegen der Ungeschicklichkeit undUn-wissenhcit der hiesigen Arbeiter, weil er aber selbst mitHand anlegt, und alle Jahr genau Acht darauf giebt,so hat er es auch endlich so weit gebracht, daß er jetztimmer gute Aerntcn thut, und weit mehr Futterals seine Nachbarn erbauet, und das Jahr daraufauch alle Mal reinere und bessere Gerste erhält. Diesesind hiervon nunmehr seit zwanzig Jahren Zeugen,und gleichwohl ahmt ihm kein einziger nach. Dießheißt den Eigensinn und dieVorurtheile zu weit trei-ben; besäße ich hier ein Landgut, so sollte kein ein-ziger Pachter einen Tag bleiben, wenn er die Rübennicht behackte. Es ist schimpflich für die hiesigen Ei-genthümer, daß sie sich einer so wichtigen Verbesse-rung nicht mit mehrerm Eifer annehmen.

Der Klee wird zum Theil zu Heu gemacht, zumTheil grün verfüttert. Esparcette wird nicht gebaut,obgleich alle ihre hohen Felder auf einem steinigtenGrund liegen, und sich also fürtrefflich dazuschicken.

Die größten Pachter pferchen den Sommer übermit ihren Schafen, die kleinen gar nicht. Sie dün-gen vornehmlich mitKalk, den sie mitErde vermen-gen; jedoch nimmt der Gebrauch ab, weil die Koh-len theurer werden. Sie haben weder Kreide nochMergel. Sie streuen den Hof nicht ein, und ver-füttern das He« auf dem Felde.

Das beste Grasland giebt zwanzig bis vierzigSchilling Pacht, und wird meistens für das Melk-vieh gebraucht. Eine Kuh giebt wöchentlich sechsPfund Butter, und wird zu fünf Pfund Sterlingfünfzehn Schilling verpachtet, wobey der Pachtervierzig Schilling Profit hat. Das Wintcrfutterist Stroh und Heu, von -en letztem rechnet man

zwanzig