Band 
Vierter Theil.
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szo Acht und zwanzigster Brief, kekgh.

ein erheblicher Pacht davon gegeben werden. Soist es auch mit unsern vielen wüsten Lehden beschaf-fen. Einige werden als Kaninchengärten gebraucht,wobey der Aufseher nicht mehr als drittchalb Schill.geben kann, andre als Schafstriften, die nicht mehrals fünf Schilling abwerfen. Der Pacht richtetsich also nach dem, was der Boden unter jetzigen Um-ständen geben kann, und der Pachter läßt sich vonkeiner Verbesserung etwas träumen, so lange er denniedrigen Pacht giebt, den er mit so leichter Müheherausbringt. Es folgt hieraus, daß sich die Ein-nahme des Eigenthümers nach der Wirthschaft, diegetrieben wird, richten muß.

Die hiesigen Besitzer können also sehr zufriedenseyn, daß ihre liegende Gründe keine Kaninchcngär-ten sind, die nur drittehalb auch wohl gar nur einenSchilling einbringen; denn was die Güte des Bo-dens betrift, so ließ er sich eben so gut dazu als zuder jetzigen Wirthschaft gebrauchen. Wollen sieihre Güter aber in den höhern und wahren Werthsetzen, der weit mehr als der jetzige beträgt, somüssscn sie den Pacht so lange steigern, bis die Pachtereinsehen, daß sie entweder eine bessere Wirthschaftanfangen, oder davon gehen müssen. Alsdenn wer-den sie begreifen, daß es noch mehr Stücke in derWirthschaft giebt, die Aufmerksamkeit verdienen,als die Schafszucht, daß diese ohne Rüben nichtmit Nutzen gehalten werden können, daß die Rübenbehackt seyn wollen, daß man andre besser eingerich-tete Feldbestellungen hat, als drey Mal hinterein-ander Getreide zu säen, daß man auch noch andereFuttcrkräuter außer dem Raygrase säet, daß manauch im Winter mit den Schafmüttern pferchenkann. Mit einem Worte, sie werden hundert Mit-