Band 
Vierter Theil.
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Acht und zwanzigsterBrief. Lclgh. -r-

seyn. Für die Schweine sind im Winter Rübeneine herrliche Sache, noch besser aber Möhrcn undErdbirnen, und im Sommer der Klee, von wel-chem sie aber nichts bekommen, wenn man einenMclkpachter annimmt. Sie haben deswegen in die-ser Gegend auch kein Gefäß', darinn aller Abgangim Hofe aus der Küche Waschwasser, Molken,Buttermilch rc. gesammlet wird. Sie sollten zu-weilen einen Korb voll Erdbirnen bekommen. Mansollte für den Winter, wenn der Klee fehlt, einigeScheffel Trebern oder Gerste oder Erbsenmehl auf-heben, welches im Sommer nur blos die Sauenund jungen Ferkel bekommen. So gemein derglei-chen Behältnisse in Suffolk undEssep sind, so kenntman sie hier gar nicht.

Was die Ursachen dieser und andrer Fehler einerschlechten Wirthschaft, worunter die Schafszucbt dervornehmste ist, betrifk, so scheint solche vornehm-lich von dem niedrigen Pacht herzurühren. DieEigenthümer sind mit vier bis neun Schilling, Pacht von einem Acker zufrieden, der in andern Ge-genden zwey bis drey Mal so viel geben müßte. Da-her befinden sich die Pachter bey ihren Schafen sowohl, welche zwar den niedrigen Pacht abwerfen,und ihnen noch etliche Schilling vom Acker Profitlassen, aber den wahren Werth des Bodens nie be-zahlen können. Kein Boden kann nach seinem in-nerlichen Werth verpachtet werden, wenn der Pach-ter ihn nicht nuf die einträglichste Art nutzt.

Es hat kiner z. E. dreyßigtausend Acker in Ame-rika, welche er um dreyßig halbe Kronen verpachtet.Warum nutzt er sie nicht höher? weil der Pachterschlecht darauf wirthschaftet. Eben so ist es auch inEngland; wirddasLand nicht gut genutzt, wiekann

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