Band 
Vierter Theil.
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Z!4 Zwey und breyßigsier Brief.

große Quantität Futter geben. Mit achtzehn Ton-nen eines so nahrhaften Futters, muß man in derViehwirthschaft sehr weit reichen können. Wirhaben auch einen Beweis davon. Herr Moody zuRetford mästete mit zwanzig Tonnen in vierzehnWochen, drey Ochsen zu fünfund neunzig Steinen,(den Stein zu vierzehn Pfund) und jeder bekam täg-lich sieben Pfund Heu.

Die rechte Mastzeit von solchen großen Ochsen,ist vom Anfang des Novembers bis zu Ende desMärzes, oder zwanzig Wochen, folglich kann manin dieserZcit mit einem Acker oder achtzehn Tonnen,ohngefahr drey Ochsen vollkommen fett machen.Dieß trift nicht ganz genau aber doch meistens zu.Will man also dergleichen mästen, so kann man dreyStück auf einen Acker rechnen. Der Ankauf solchergroßen Thiere kostet auf jedem Acker vierzig PfundSterl. außer dem Heu, folglich kann keiner denMöh-rcnbau unternehmen, der nicht vielen baaren Ver-lag hat.

Was das Mästen der Schafe betrift, so lernenwir aus des Herrn Leyrand Versuch zu Ash, daßzwanzig Schöpse, wovon ein Viertel etwan dreyßigPfund wiegen möchte, wöchentlich eine TonneMöh-rcn und vier Cenkner Heu fressen, und daß sie inzwanzig Wochen fett werden. Ein Acker im Durch-schnitt nach meiner Berechnung von neunzchntehalbTonne, wird auch ncunzehntehalb Schöpse mästen»Dieß beträgt zu fünfund zwanzig Schilling gerech-net, drey und zwanzig Pfund Sterling vom Acker,außer dem Heu. Eben derselbe gebrauchte in einerWoche vor vier Pferde eine Tonne, zu Woodbridgerechnet man wöchentlich nur vierzehn Cenkner. DasMittel, von diesen beyden macht siebzehn Tonnen,