Band 
Vierter Theil.
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Fünf und -drcyßigster Brief. ^27

Bibernclle gegangen, man Hat Stroh statt -es^>cues bekommen.

Die erste Absicht war, sie, als ein Wintcrfut-trrzu säen; eincIahrszcit, in der dasVich manchesFutter frißt, und auch dabey gedeihet, das es sonstnicht anrühret: aus diesem Gesichtspunkt hat man sieaber nicht betrachtet. Auf der andern Seite habenmanche vielen Vortheil mit dem Verkauf des Sa-mens gemacht, und sie deswegen sehr angepriesen.Vielleicht hat man auch an manchen Orten das Viehso hungrig auf ein Feld mit Bibernclle getrieben,daß es eine Zeitlang davon gefressen, ohne daß sichdaraus schließen laßt, es sey ein zuträgliches Futter.Dergleichen Schlüsse klingen zwar sehr vorthcilhaft,beweisen aber im Grunde nicht viel.

Geht man die Oerter durch, wo die Bibernclleden Pferden gegeben worden, so zeigt sich, daß diePferde sie meisten« so wie andres grünes Futter ger-ne gefressen. Die Schafe haben sie auch ganz gernegefressen: insonderheit ist es merkwürdig, daßHcrrHarrison so gar einige damit gemästet hat, und daßHerrClayton die Schafe auf achtund zwanzig Ackergetrieben, die verschiedentlich besäet waren, und daßsie die Bibernclle eben so gut als andre Pflanzen ab-fressen. Diese Nachrichten entscheiden sehr zumVortheil der Bibernclle. Des Obersten St. LegerSchafe, waren bereits fett gemacht, als sie die Vi-bernelle im Februar nicht mehr fressen wollten. Ver-muthlich waren sie mit Rüben gemästet, und woll-ten also nicht an ein so verschicdnes Futter.

Eben diese Bewandniß hatte es auch vielleichtmit den Ochsen und Kühen, die sich weigerten sie zufressen, da sie solche hingegen an andern Orten sehrgerne fressen.

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Ueber-