Band 
Vierter Theil.
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Z28

Sechs und dreyßigster Brief.

Ucberhaupt muß ich erinnern, daß die meistenNachrichten zum Vortheil dieses Futtcrkrauts aus-fallen. Die wahre Nutzung der Bibcrnelle scheintdiese zu seyn. Man lasse sie im Herbst ziemlichlang wachsen, damit die Schafe im Frühling eingutes Futter finden, darauf lasse man solche einPaar Monate lang kurz abfressen, wie man es mitdem Heu macht, und endlich zu Heu stehen.

Am allervortheilhaftesten scheint es zu seyn, fiebey Anlegung künstlicher Wiesen mit andern Graas-samen zu säen, daß dieß möglich und gut sey, er-hellet auch unter andern daraus, weil man auf altenWiesen, die hoch im Preise stehen, eine MengePflanzen dieser Art antrift. Ich bin rc.

Sechs und dreyßigster Brief.

Mein Herr,

^Z^ie Esparcette wird viel häufiger gebauet als die

Lucerne, und in manchen Gegenden Englandsfast von jedem Wirthe gesäet. Die Ursache diesesVorzugs ist leicht einzusehen. Man kann fie unterdas Sommergetreide zugleich breit aussäen, undgroßen Nutzen damit machen; und diese Methodeist auch in der That vorrheilhafter als das Pflanzenöder in Zeilen säen. Allein so vielen Vortheil manauch in manchen Gegenden davon hat, so ist ihrBau doch noch lange nicht allgemein im ganzen Rei-che. Ich will deswegen ihren Nutzen in eine Gene-raltabellc zu bringen suchen, damit Pachter aus sol-chen Gegenden, wo man sie noch nicht eingeführt hat,sich einen Begriff davon, und von den damit ver-knüpften Umständen machen können. ,

Man