Band 
Vierter Theil.
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Zwey und vierzigster Brief.

Bohnen.

Die Meisten haben die Bohnen in achtzehn Zo8von einander entfernten Zeilen gesäet, und her-nach Weizen auf dieses Feld gebracht. Den Ertraghabe ich im Durchschnitt vom Acker auf sechs unddreyßig Scheffel berechnet. Dieß beweiset den gros-sen Vortheil des Säens der Bohnen in Zeilen ge-nugsam, denn so viel erbauet man im Durchschnittbeydem breit Säen nimmermehr. Aber diese Pflanzeschickt sich auch vorzüglich zurZeilenwirthschast, weilsie starke gerade Stängel hat, die kein Sturm nie-derschlägt, oder unter einander verwirrt wie denWeizen. Man kann sie daher leicht und ohne ihnenSchaden zu thun, mit der Pferdehacke auflockern,welches selten bey andern Früchten so gut angeht.Daß aber die Pferdchacke sehr viel zur Verbesserungder Saat, und Reinigung des Ackers vom Unkrautbeyträgt, das ist eine längst ausgemachte Sache.Man kann dieß unter andern auch daraus schließen,daß die gemeinen Pachter in Kent durchgängig beydieser Gewohnheit bleiben, weil sie sich wohl dabeybefinden.

Aber vielleicht ist der größte Vortheil bey dieserso sorgfältigen Cultur der Bohnen, daß man sie an-statt der Brache vor der Weizensaat erbauet. Inganz Kenthat man diese Einrichtung, und die be-sten Pachter auf den kleyigten Marschländern inNorfolk, beobachten eben diese Methode. Alan er-wäge nur einmal, wie Vortheilhaft eine Einrichtungist, da man anstatt der Brache, die sonst nichts ein-bringt, mit sechs und dreyßig Scheffel einen Profitvon ohngcfähr fünf Pfund Sterling macht. AlleWirthe finden Nutzen dabey, Weizen hernach zu säen,den sie nicht haben würden, wenn die Bohnen nicht