zzo Zwey und vierzigster Brief.
«ine eben so gute Zubereitung des Feldes wären alsdie Brache.
Was für ein erstaunlicher Unterschied ist nichtzwischen dieser nutzbaren Einrichtung, und denWirthen im Thal vonAyleöbury, ingleichen in vie-len andern Gegenden, welche also bestellen: erstlichBrache, zwcytens Weizen, drittens Bohnen, dieletztem breit Säen und das Unkraut durch die Schafeabhüten lassen. Sie sollten sich einer solchen Wirth-schaft schämen.
Erbsen.
Die Erbsen werden meistens tn eben der Weitegesäct, und hernach Weizen in ihre Stoppeln ge«bauet. Für den Durchschnitt auf jedem Acker habeich neun und zwanzig Scheffel gefunden. Der Erb-senbau in Zeilen, zeigt sich hier ebenfalls von einersehrvortheilhaftenSeite. Diese Mittelzahl ist schonansehnlich genug, es giebt aber Gegenden, wo manzwey und dreyßig, ja über vierzig Scheffel gewinnet»Ein jeder stehet leicht ein, daß^man bey dem breitSäen niemals im Durchschnitt neun und zwanzigScheffel erhalten wird.
Weizen.
Der Weizen hak nach meinen Berechnungen inZeilen vom Acker fünf und zwanzig Scheffel imDurchschnitt gegeben. Es kommt hier Nicht so wohlauf den Ertrag des Weizens in Verglcichung mic dergewöhnlichen Methode, als auf den wichtigen Um-stand an, daß das Feld in den Zeilen mit der HäNdsund Pferdehacke aufgelockert werden kann, wodurchdas Land rein und in viel besserer Ordnung bleibt alsbeym breit Säen.
Gersti