Sieben und vierzigster Brief. Z67
Pfund Sterling, sechzehn Schilling rechnen, wel-ches beynahe zwölfSchilling auf einen Acker beträgt.Dieß ist eine erstaunliche Ausgabe, und zeigt diedringende Nothwendigkeit, daß ein jeder Wirth janicht mehr Pferde halten muß, als er nothwendiggebraucht.
Auf die Zeit, wann ein Brachfeld zuerst umge-pflügt werden soll, kommt es weit mehr an, als dieMeisten sich einbilden. Ich will nicht genau vor-schreiben, welche Iahrszeit die zuträglichste ist, aberso viel ist doch gewiß, daß ein jeder Boden eine Zeithaben muß, da das Umpflügen am besten für ihn ist.Die neuen ökonomischen Schriftsteller behauptendurchgängig, es müsse um Mickael geschehen, gebenaber keine hinlängliche entscheidende Erfahrung da-von an. Wenn man mich um die rechte Zeit desBrechens fragte, so würde ich meine Unwissenheitbekennen, und nur nach Gründen aus der Vernunft,in Ermangelung hinlänglich genauer Erfahrungenund Versuche antworten.
Nach meinen Bemerkungen ist es in manchenFällen nicht gut, die Stoppel im Herbst umzua-ckern. Auf einem nassen Boden ist das Umpflügenim Herbste um desto schlimmer, je frühzeitiger manes gerne besäen möchte. Gesetzt, man hat eine Ge-treidcstoppel, die im Frühjahr mitErbscn odcrBoh-nen besäet werden soll, für diese ist es bekannter Mas-sen in England sehr gut, wenn der Samen, im Falles das Wetter nur immer erlaubt, im Februar nochin die Erde kommt. Eine solche Stoppel darf imHerbst nicht umgepflügt werden, geschieht es, so kannman, anstatt um die Mitte des Februars, nicht eherals zu Ende des Merz mit dem Pfluge darauf.Denn ein nasses Feld, dessen Stoppel sich als Stop-