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Neun und fünfzigster Brief.
zu bestimmen, da der Mergel in Vcrgleichung mitdem Kalk eine schwache auflösende Kraft hat.
Oberwirklich dasFeld bereichert, oderob ernurbieEigenschaft besitzt, denSandzu binden, und dieKleye mulderer oder zcrrciblicher zu machen, ist nochnicht ausgemacht. Mir scheint der Mergel, vermögeder Erfahrungen in Norfolk, wo dürftige Sandfeldergemergelt worden, daß er eine große fruchtbarma-chende Kraft besitze. Die bloße bindende Kraftwürde im Sandfcldeschwerlich sogroßeAerntcn nachsich ziehen. Die wahren Eigenschaften des Mergels,können durch die gemeinen Proben nicht entschieden* werden.
Des Herrn CarrS Versuche beweisen, daß derMergel, wenn er auch noch so sehr mit Sauren auf-brauset, doch schlecht seyn kann: und ich habe eben-falls Arten gefunden, die stark aufbrausetcn, undgleichwohl bey den Pachtern in keinem guten Creditstunden. Es ist ferner zu merken, daß die verschie-denen Proben des Mergels, z. E. das Aufbrausenin Säuren, und das zu Boden Sinken imWasser, und die Eigenschaft dem Eßlg die Säurezubenehmen, nicht alle Mal beysammen sind; man-cher Mergel hat die eine Eigenschaft, aber nicht dieandre. Ich besitze einige Sorten, die stark auf-brausen, aber nicht zu Boden sinken, andere, diezwar im Wasser aufwallen, aber nicht zu Bodensinken. Bloße Kleye, die man in einigen Gegendenvon Norfolk dem Mergel noch vorzieht, hat keine vondiesen Eigenschaften.
Die Länge der Zeit, da er seine Wirkung zeigt,hängt viel von der Quantität ab; auf sandigem Bo-den in Norfolk, dauert er zwey Mal so lange alsauf Lcimboden in Surrey. Daß einerley Qssantitär
auf