Neun und fünfzigster Brief. 4z?
manchen Düngungearten nur darauf ankommt, einegroße Quantirär davon zu nehmen.
Malzstau b.
Die damit gemachten Versuche fallen alle Vor-theilhaft aus, man ist aber in dem Gebrauch dessel-ben sehr eingeschränkt, weil er in Quantität selten,und auch theuer ist. Der hohe Preis um Londonrührt daher, weil man ihn zur Fütterung für dieKühe gebraucht. Kostete der Scheffel sechs Pfen-nige, so würden achtzig Scheffel vierzig Schill. aus-machen, und in dieser Menge würde er ein treflichesDüngungsmittel seyn. Nach Herr ArbuthnotSVersuchen thut Malzstaub mehr Dienste als Stein-kohlenasche.
Salz.
Die davon gebrauchte Quantität ist sehr verschie-ben, in Norfolk gebraucht man zehn Scheffel aufeinen Weizenfeldacker mit gutem Nutzen. Herr Peltstreuete sechzehn Scheffel auf einen Acker, und ver-back seinen Klee dadurch, hingegen waren vierzigScheffel Steinkohlenasche viel wohlfeiler und kräf-tiger , folglich auch weit nutzbarer. Inzwischen sink»bie Versuche in Norfolk noch zu neu, und nicht be-stimmt genug. Auf Sandfeldern möchte Salz introcknen Jahren Vortheilhaft seyn, weil es die Feuch-tigkeit aus der Luft an sich zieht. Ueberhaupt fehltes noch sehr an genauen Versuchen mit dem Salz.
O e l.
Herr Stovin düngte einen Acker für sechzehnte-halb Schill. mit Doctor Hunters Oelcomposition,und fand bey dieser geringen Quantität mehr Nutzendavon, als von zwölf Fuder wohlverfaulten Mist,
Ee z worüber