Band 
Vierter Theil.
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4?r Neun und fünfzigste Brief.

worüber ich erstaune; daß die zweyte Aernte nichtsy vortheilhaft ausfiel, darüber darf man sich nichtwundern. Inzwischen macht dieser Versuch von demOel des würdigen Verfassers der landwirthschaftli-chen Versuche (bsc>rsnc-i1 ihm viel Ehre. Es

verdient häufigere Versuche damit anzustellen.

Daß das Oel viel zur Fruchtbarkeit beyträgt,sehen wir aus der großen Wirkung aller öligtenDüngungen, z. E. Oelkuchen selbst, und der Mistvom Vieh, das mit Oelkuchen gemästet worden. Eswäre zu untersuchen, ob man das Oel selbst nichtzur Düngung anwenden könnte, vielleicht würde esmit Wasser vermischt, die verlangte Wirkung thun.

Oelkuchen.

Die hin und wieder damit angestellten Versuche,zeigen den Vortheil, welchen sie dem Felde bringen,und sie bestätigen die Theorie, welche Gelegenheit zuHunters düngendem Oel gegeben.

Knochen und K nochen- oder Hornspäne.

Feilstaub von Knochen, Hornspäne, Hkrsch-Hornspäne, selbst ganze Knochen, dergleichen man inHetfordshire gebraucht, sind wie verschiedene Vcr-suche dieser Reisen beweisen, eine sehr nützliche, aberzugleich kostbare Düngung. Die Hornspäne findohnstreitig wirksamer als ganze Knochen: doch istallen Düngungsmktteln der Mist jederzeit weit vor-zuziehen. Die befruchtende Kraft der Knochen,rührt von dem darinn enthaltenen Fett und Oel her.

Gerberlohe.

Herr Hall hat solche mit Mist und Kalk ver-mengt, von gutem Nutzen gefunden, weil sie abernicht allein genommen worden, so läßt sich nicht be,

stimmen,