Neun und fünfzigster Brief.
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gelaufene Wasser, oder das aus der Mistkeute überdiese Misthaufen weg. Ehe er aufs Feld gefahrenwird, lasse man ihn wohl durcharbeiten, so wirdman bald guten und wohl verfaulten Mist erhalten.Auf diese Weise liegt der Dünger so enge beysam-men als möglich, und Sonne, Wind und Regenkönnen ihm nicht so viel Kräfte entziehen, als wenner über den ganzen Hof ausgebreitet liegt. Ich kanndiesen Vorschlag aus der Erfahrung anpreisen, weilich ihn vorigen Winter ausgeführt habe, und zwarmit so glücklichen Erfolg, daß ich nie wieder da-von abgehen werde. Ich mag keinen fettern Misthaben, als daß der Acker fünfzig Karren von einerCubicelle vertragen kann.
Den großen Werth der gemischten Düngerhau-fen beweiset das Verfahren der Pachter in Erfolk,und in den am besten angebaueten Gegenden vonSuffolk und Essft. In diesen Gegenden, wo dievollkommenste Wirthschaft in England ist, machensie es durchgängig so. Sie fahren ihren Mist aufgroßeHaufen und mischen Mergel, Kalk, Seegras,Muschelmergel und Erde darunter. Im östlichenTheil von Kent und auf der Insel Thanet fahren sieErde in den Viehhof, und mischen so viel unter ihreDüngerhaufen, daß auf einen Acker vierzig, fünf-zig, ja wohl achtzig Karren kommen. Da die Ko-sten in beyden Fällen einerley sind, so verdient meineMethode, glaube ich, doch den Vorzug, weil derMergel oder die Erde in den Hof gefahren, undLurch den eingezognen Urin viel nutzbarer wird.
Aus den Versuchen der Herren Moody und Ar-buthnot, haben wir gesehen, daß es Vortheilhaft ist,Stroh zum Einstreuen zu kaufen. Wenn man Oel-kuchen füttert, so giebt ein Fuder Stroh sieben Fu-
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