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Preussen nach der verlohrnen Schlacht vom -8. Junu, sich «ochstets zurück gezogen, weil ihm das Nadastysche Corps und der KSn-aOberste London beständig auf dem Fusse verfolgten, auch beyfügenWelmma ein harter Scharmützel vorgefallen war, wobey beyde Böhmru zie.Theile keinen Vortheil hatten. b" sich;mäk
Se. Preussische Majestät konten wohl billig die verflossenen ^Monate May und Junii vor sich unglücklich nennen, je mehr Begebe«^'Sie darum unersezliche Verluste erlitten, welche Dero grossen für den KS-Herzen, ohngeachret aller StandhaftigkeitundGroßmuth,den- «'s vonnoch empfindlich fielen. Wir haben bereits den Fall des unver- Preussen,gleichlichen und Heldenmüthigen Feldmarschalls Schwerin er-wehnt, das widrige Glück derer Preussischen Waffen bey Pla-niern, die/ruchtlose Belagerung der Stadt Prag, und die da»mit verknüpfte Zurückweichung aus Böhmen; Alles dieses wa-ren allerdings Kennzeichen, daß das Glück dem König für diß-mal seinen gewöhnlichen Unbestand hatte empfinden lasstn; Dochwar wohl kein Zufall Sr. Maj. mehrzu Herzen gegangen, als DesKönigsder am rZ.Jun. erfolgte Hintritt, Dero Allerdurchlauchtigsten Mucerr vrr,Frau Mutter. w-mbteKö-
Diese grosse Königin war 1687. den r 6. Merz gebohren, sie Pre«s Übewar wohl recht vom Königl. Geblüt zn nennen, denn sie wäre de„28.I»n.I eines Königs Tochter l eines Königs Schwester l eines Rönigs
I Georg I.vonGrosbrittMimen. I Georg II. von Großbrittannien. > Fridr. Wilhelm
Gemahlin l eines Königs Mutter! und einer Königin Mutter!
v. Preussen. I Friedrichs LeS Grossen, l Königin von Schweden. l
I zweyer zukünftigen Könige Groß-Mutter,! folglich war
I des jungen Prinzen v. Preussen, und Cronprinzen von Schweden l ,
sie der Geburt nach groß; groß an Tugend-und Gemuthsgaben,groß an Mitleid und Menschenliebe. So sind demnach dieSchicksahle der Vorsehung beschaffen, daß auch die hohen Ster-blichen erkennen müssen, wie sie unter allmächtiger Gewalt sindundSieg undGlück, allein v. dem Willen der Allmacht abhängen.
Die Folge Zeiten lassen uns hievon noch mehrere Beyspie-le erblicken: Der Herzog von Ahremberg, welcher die Oesterrei-chische Avantgarde führte, fieng an weiter vorzurücken, er schick- Die Oester,te den Grafen von Maquire voraus, die Stadt Gabel auf- ""her bela-zufordern , um dadurch denen Preussen die Gemeinschafft der ^Oberlausitz mit Niederschlesien zu benehmen; Dieser langte am