zur allgemeinen Scheidekunst. §.14 n
solches Metalles geschickt macht und dadurch dieWässer Eisenhaltiger Gesundbrunnen nachzuahmendienet, welche durch Sieden solche Saure lufcsör-mig fahren und Eisenkalch fallen lassen.
§. 14 «
Daß mehrere, oder wenigere Stoffe, durchihren Zusammentritt, verschiedene Körper bildenmüssen und also die Zahl derselben nicht verändertwerden darf, wenn man die nemlichen Körper wiedererzeugen will, ausweichen solche erhalten sind, falltvon selbst in die Augen. So würde man bei derAnwendung eines mit Salzsäure verunreinigten Sal-petersäuren, oder Scheidewaffers (§. 8 ) zur Ver-bindung mit dem Gewächslaugensalz (§.7.) zwarSalpeter erhalten, welcher aber mit dem ( H. 12.)erwähnten Digestivsalze verunreinigt seyn, und, nachVerhältniß desselben, von seinen eigenthümlichen ab-weichende Eigenschaften zeigen würde. So hat manferner die künstlichen Wässer der Gesundbrunnen,den natürlichen nicht gleich bewirken können, so langeman zur Nachahmung der letzter» nur solche Stoffemit dem Wasser verband, welche bei der Verdun-stung derselben zurück blieben, bis man in neuernZeiten die feine Säure kennen und mit dem Wasservereinigen lernte, welche bei den vorherigen Untersu-chungen verloren gieng, ob man ihr Daseyn undihre Nothwendigkeit gleich nicht verkannte, sondernselbige durch die Benennungen des flüchtigen Geistesder Gesundbrunnen, u. d. m. auszeichnete.
§. iZ.