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Einleitung
sonderung mancher fließenden Stoffe, durch die Wär-me, zu federhaften oder luftförmigen Verbindungen,oder Dünsten, da schon die Berührung eines kälternKörpers hinreicht, dieselben, durch Entziehung einesTheils der ihnen anhängenden Wärme, aus ihrerfederhaften Dunstgesialc in die fließende zurück zubringen. So werden z. B. ein kalter Spiegel, ge-gen den man haucht, ein kaltes Glas, so man inein warmes Zimmer bringt, ein glattes Blech, soman über den Dampf des kochenden Wassers hält,mit Wassertropfen überzogen, indem diese kälternKörper der Luft und den Wasserdämpfen einen An-theil Wärme entziehen, wie ihre Erwärmung bewei-set, und dadurch das, durch selbige, in der Luft,schwebend, oder in sichtbarer Dampfg-statt, erhol-tene Wasser außer seiner Verbindung setzen, welchesbei einer piözlichen Absonderung der Arr sichtbar aufder Oberfläche zurückbleibt, durch welche die gedachteWärme in den kältern Körper dringt.
§. 20 .
Oft aber ist die neue Verbindung von der Art,daß nur ein abermaliger Zusatz eines Stoffes, mitwelchem sich der Beigetretene, der Erfahrung zufolge,lieber verbindet, selbige aufhebet, welches auch vonder bewirkten neuen Verbindung der zurückgebliebe-nen Bestandtheile gilt. So laßt der Salpeter aufglühenden Kohlen, oder mit Kohlenstaube in einglühendes Geschirr geschüttet, nach einer mit einemGetöse erfolgten Entzündung, oder Verpuffung, zwar
sein