zur allgemeinen Scheidekunst. §. 25. 27
zerhacktes, öder gekörntes, Blei großem Bleiklum«pen zu vergleichen.
Selbst dann wird diese Benennung wohl bei-behalten , wenn auch dabei einige Theile verloren ge-hen, welche nur nicht so wesentlich zur Grundmi-schung der Stoffe gerechnet werden und dieser Ver-lust ihre sonstige Beschaffenheit nicht so merklich ver-ändert, und in solcher Rücksicht, z. B. zuweilen dasWasser nicht beachtet, vermittelst dessen viele Salzein ihrer durchsichtigen festen Gestalt erhalten werden,welche sie mit demselben verlieren können, ohne daßihre wesentliche Mischung und Eigenschaften merklichverändert werden. So sieht man das, durch Rüh-ren des Salpeters, über dem Feuer, zu erhaltendeSalpetermehl, noch als feine Salpetertheilchen an,kann den durch Glühen und Ablöschen zerfallenenKiesel eben so betrachten, muß aber den gebranntenAlaun, verkalchten Borax und gebrannten GypS,wegen veränderter Eigenschaften, schon mehr als einesBestandtheils beraubt ansehen, oder wenigstens inRücksicht auf das, sonst bei ihnen befindliche, Wasserund die von der Gegenwart desselben abhängendenEigenschaften, eine Zerlegung annehmen; wiewohlsie in anderer Rücksicht noch die vorigen Eigenschaf-ten zeigen können, mithin noch den Namen desAlauns, Boraxes und Gypseö, verdienen, und dieBestandtheile, welche sie nun noch behalten haben,eigentlich die wesentlichsten sind.
Ueberhaupt ist jede Zerkleinerung, durch Stoßen,Reiben, Schneiden, Hacken, Schaben u. d. m. eineZertrennung,
§. 26.