zi6 Einleitung
geschieden, verändert und also in gewisser Rücksicht,als hervorgebracht anzusehen ist.
Da man im Grunde bei Zerlegungen dieBestandtheile höchst selten ohne einige Beimischun-gen darstellen kann (vergl. §. 19. 20.), so muß esnatürlich zuweilen zweifelhaft werden, wohin mandas Erhaltene rechnen solle. Welche ist z. B. vonden durch starkes Feuer, vor sich, durch Kochen mitSalpetersäure, und durch Gähren, aus dem Zuckerzu erhaltenden, übrigens in Ansehung mancher Ei-genschaften verschiedenen Sauren, als ausgezogen,oder hervorgebracht, anzusehen?
§. - 5 -
Von der Zerlegung unterscheidet sich die Zer-trennung, oder bloße Zertheil nng (viviiiome-cftaniea) darin, daß ein Körper nur in mehrerekleinere, ohne eine Veränderung seiner Grundmi-schung (§. 16.), zertheilet wird, deren jeder also, dieGröße, Gestalt und andere äußere Eigenschaften aus-genommen, dem Größeren gleich bleibt. Diese hei-ßen dann ergänzende (partes il7teArante8), demGanzen ähnliche, ganze, gleichartige (partesümilareg), Theile, Grnndinassen, Theilganze,Erganznngsrheile, mechanische Bestandtheile.So ist jedes Stück eines zerstoßenen Steines, wennanders solcher durchgehends übereins gemischt gewe-fen, eben solch einer, nur kleiner, etwa nicht so ge-stalteter, Stein; das Ziegelmehl dem Ziegelsteine,kleingestoßener Salpeter größeren Stücken desselben,
zer-