88 Einleitung
desselben, durch Verschlingen, zu Messing, Prinz-metall, Mannheimer Gold, Weißkupfer, Klockcn-und Stückgut, die Nuhung des Eisens und Bered-lung des rohen Gußeisens zu geschmeidigern Stab-eisen, und des Eisens überhaupt zu Stahl, die Ge-winnung des GifcmehleS,die Bereitungen des Schie-fer - und Blciweißes, Spangrüns, Braunschweiger-grünS, Berlinrrblauks, Bleigelbeö und der Men-nige, des Zinnobers, gelben und rothen Arseniks,beruhen sämmtlich auf scheidekünstlerischen Gründen.
Die Glashütten und Blaufarbenwerke zeigendie Anwendung einer scheidekünstlerischen Verrich-tung, der Verglasung, im Großen.
Das Bleichen der Leincwand, des Wachses,die Reinigung der Zeuge durchs Waschen u. s. w. dieVerbreitung und Auflockerung der Wollenarbeicendurchs Walken, die Entfärbung der Seide durchsSchwefeln u. d m. lassen, bei der Wahl und demGebrauche der Materialien, eine Anwendung derScheidekunst statt finden.
Die Bereitung mancher Farben, für dieMah-lerci, die Prüfung und Zurichtung der Färbemittelund deren verschiedene Anwendung, zur Färberei,der Wolle, Seide, Baumwolle, Leinewand, Haareund des Leders, zum Beißen des Holzes, Hornes,u. s. f. sind durch die Scheidekunst zu einer HähernSkuffe der Vollkommenheit gebracht, wie das Fir-nissen und Lackiren, Vergolden, Versilbern und Ver-zinnen , durch Verrichtungen derselben bewirkt wird.
Die