92 Einleitung
Feuer aber im erstem, und das Wasser im letzter»Falle, wie die Oefen und Geschirre, so dabei gebrauchtwerden, Werkzeuge.
§. 47 .
Man kann die Scheidekunst, nach der Weise,wie sie vorgetragen wird, in die lehrende und aus-übende eintheilen. Die lehrende (theoretische)Scheidekunst kann sie heißen, wenn das, was dieErfahrung von den Gegenständen derselben gelehrthat, in einer, zur Uebersicht, bequemen Ordnungvorgetragen wird, dahingegen in der ausübenden(practtschen, oder Experimental-) Scheidekunstdie Versuche selbst und dazu nöthigen Handgriffe ge-wiesen werden, welche Unterscheidung man bei Rl-hMU *) unter den Benennungen der reinen, dog-matischen, bloß? Lehrsätze enthaltenden (Ltrem.pura, 6oAmatica) undder applicirten (Lkem.spplicata, experimental^) Chemie sindet. Einneuerer Schriftsteller theilt die Chemie, gewisser-maßen auf eine ähnliche Weise, in die gelehrte undgemeinnützige ein, von welchen die erstere dem Un-gelehrten zu tiefsinnige und weitläuftige Untersuchun-gen enthalte, letztere aber, von einem jeden ohne alleSpitzfindigkeit begriffen und benutzt werden könneund woselbst man sich mit derGeschicklichkeit, unter-
schie-
») Anleit. zur Chem. (§. 64. i;8>) §. 26.
b) Handbuch d. gemeinnüh. Chym. (§. 64.' ».r«o.) S. 4.