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Erstes Stück. Vorbegriffe. Anfang der allgemeinen Bücherkunde.
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zur allgemeinen Scheidekimst. §. 43. 9z

schiedene Veränderuirgen mir natürlichen Körpernvorzunehmen und zum Gebrauch im menschlichen Le-ben begnüge, ohne zu wissen, wie es damit zugehe,dahingegen die gelehrte Chemie zugleich Gründe undBeweise aufsuche, um dadurch eine völlige Gewißheithervorzubringen, und sich und andere gründlich zuunterrichten.

Beide können in einer verschiedenen Ordnungvorgetragen werden.

§. 48 .

In der ausübenden Scheidekunst ist dieOrdnung die bequemste, daß man mit einem belie-bigen Stoffe anfangt, sein Verhalten gegen anderezeigt und, was Hiebei erhalten wird, wieder zu denfolgenden Versuchen anwendet. So siehet man eineReihe von Erfahrungen, welche, eine Verändern, denWeg bahnen, und lernt eine Folge von Stoffen ken-nen, deren immer einer zur Kenntniß des andernführt. Die Wahl kann hicbei übrigens sehr ver-schieden ausfallen, auch können gelegentlich Erläute-rungen angebracht und aus den Thatsachen Folgerun-gen gezogen werden, nur daß dabei oft Wiederho-lungen vorfallen und, wenn man auch noch so sorg-faltig eine Kenntniß auf der andern, in fortgehenderReihe, zu gründen sucht, doch bei dem ersten Stoffedie andern, so man zur Behandlung desselben an-wendet, als bekannt vorausgesetzt werden müssenund wenige sich in der Lage finden, eine so beträcht-liche Reihe von Versuchen, anzustellen, daß selbige

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