IO8 Einleitung
die Wirkungsart schädlicher und heilsamer Körper,auf den thierischen Körper, die Mischung seinerTheile, daraus fließenden Eigenschaften und Wir-kungen , ingleichen die Art der Abweichung vom ge-sunden Zustande beim kranken Körper erkläre; diepharmaceutische, welche die Zubereitung der Arze-neimicce^ lehre und die Wirksamkeit derselben beur-theile; die technische, welche die Anwendung derChemie auf verschiedene Künste zeige und wohin dieHaurgie (Salzchemie), metallurgische Chemie, Zy-motechnie (Gährungskunst) und andere, bishernicht mir allgemein eingeführten Nahmen verse-hene, Zweige derselben gehören; die ökonomische,welche die Anwendung chemischer Grundsätze auf dieLanowirthschafc und die gerichtliche Chemie, welchedie Anwendung derselben auf gerichtliche Fälle, z. B.bei Untersuchungen von Vergiftungen, lehren. Der-selbe gedenkt auch der Eintheilung in die gemeine.Niedere, und höhere Chemie, welche letztere sichmit der feinen Zerlegung der Körper beschäftige undvon welcher die Alchemie einen Theil ausmache, dasie sich mit der feinsten Zerlegung der Metalle be-schäftige.
Herr ÄVikstleb hat die von mir, in meinemGrundrisse, gewählte Eintheilung in seinem Hand-buche mit den Veränderungen beibehalten, daßvon der arzeneilichen Scheidekunst, welche ich inihrer ganzen Erstreckung, nach ihren besondern Thei-len,
K) Handb. d. allgem. Chem. <§. 64. a. 170.)