zur allgemeinen Scheidekunst. §.56. 109
ien, abzuhandeln versucht hatte, nur der pharmaceu-tische Theil, von den Heilkräften und Zubereitungender Arzeneimittel, mitgenommen ist, die technischeund ökonomische von einander getrennt sind, in derersten die Salz-, Stein-, Glas , Metallen -und Gährungs - Chemie, die Chemie brennbarerKörper und der Veränderungen der Oberfläche,einander folgen, in der letzten aber, nemlich der öko-nomischen, außer der Erzielung oder Gewinnung,gewächsartiger und thierischer Stoffe, auch einige,den Landwirth beschäftigende Anwendungen dersel-ben betrachtet werden.
Endlich theilt Herr Baumer die Chemiein die theoretische und praktische und danächst indie physische, welche sich mit der Zerlegung und Zu-sammensetzung der Körper, nur zur Erforschung ih-rer Beschaffenheit und Herleitung ihrer Eigenschaf-ten, ihres Verhaltens und Gebrauchs, von densel-ben, (welche ich die reine, oder allgemeine genannthabe), die metallurgische und docimastlsche, welchedie Metalle, entzündlichen Stoffe und Salze ausihren Erzen und Wässern, jene im Großen, dieseim Kleinen, ausziehen; die alchemische, welche tie-fer in die Wesenheit der gemischten Körper eindringe,und sich mit der Verwandlung unvollkommener Me-talle in vollkommenere beschäftige; die ökonomische,welche eö mit der Zerlegung und Zusammensetzungder zum häußiichen Behufe erforderlichen Stoffe, der
Ver-
1 ) kunäslli. ciieiv. (§. 64. a. 177.) Lsp. r. §. IV-XI.