zur allgemeinen Scheidekunst. §.59. uz
Die Scheidekunst brennbarer Körper, oderPhlogurgie, wird, wie zuvor, die Lehre von denverschiedenen entzündlichen Stoffen, und zwar inluftförmiger, fließender und fester Gestalt, der Ge-winnung und ferneren Zubereitungen einiger dersel-ben im Großen, unter sich begreifen.
In derMerallen - Scbeidekimst werden eben-falls, wie zuvor, die besondern Eigenschaften derMetalle, ihre Gewinnung, Zuguremachung im Gro-ßen und Kleinen (dem Hüttenwesen und der Prvbier-kunst) und fernern Nutzung und Bereitungen in ge-diegener (metallischer , kolchförmiger und vererzterGestalt, welche zum Theil eine Menge von Gewer-ben beschäftigen, gelehrt, auch von der vermeintenVerbesserung der Metalle und sogenannten hoher nScheiveknnst (Alchemie) einige Nachricht gege-ben werden, da selbige als die Mutter der heutigenScheidekunst, nicht Übergängen werden darf.
Die Glas-Scheidekuttst (Hyalurgie) wirddie Lehre von der Bewirtung der Glaser überhaupt,und eine nähere Erörterung der, mir derselben, imGroßen sich beschäftigenden Glasmacherkunst undBlaufarbenwerke enthalten.
In der Oberflächen-Scheidekunst werdendie Veränderungen der Oberflächen, durch eine Be-nehmung, z. B. das Waschen, Walken, Bleichen,Schwefeln, Aussieben, Aetzen, und gefärbte, be-deckende, oder eindringende, glänzende und metalli-sche Ueberzüge, mithin die Bereitung der Mahler.
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