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abgezeichnet ist, leicht exploriren: Äenn je mehr und tiefer diese ins Wasser sinckek,je leichter ist es: kc vice verla. Es sxkzlirek und kochet auch ein leichtes Wasser vielgeschwinder als ein schweres ; Man hat auch davon eine Hauß- Probe: wenn man2. gleiche Stückchen Leinwand zugleich mit 2ley Wassern anneher, und solche derSon-ne expomret, so wird das mit leichtem Wasser benetzte eher trocken werden: Es istauch das Wasser im Sommer leichter als im Winter.
Ein gutes Wasser muß demnach reine, klar, ohne Farbe,Geruch und Geschmackauch leichte am Gewichte seyn; geschwinde warm und auch bald wiederum kalt wer-den; Im veltliliren aber wenig zurücke lassen; auch wenn es getruncken worden,leichte wiederum abgehen; Uberdiß in der Oeconomis die Seiffe leicht auflösen unddamit schäumen; Auch alle oder Hülsen-Früchte bald weich kochen: Je-
doch können die Wässer, wenn sie auch obige Proben halten, dennoch kalckhafft, sr-LeniLglisch, lglurninisch etc. seyn: Weswegen man mit metallischen Soluüolübus undLalibus zugleich die Proben anstellen muß r Als
1) Tröpffelt man in ein Wasser, das man probiren will, OI. I'srrsri per 5 s liczui-ckum nach und nach, wovon es milchigr und trübe wird, wenn es kalckicht oderKlinisch oder metallisch und unrein ist;
2) Thut man dergleichen mit einer Solutions Imn« m ^czugforri; Wie auch
2) Mit einer Solutions 8ackial-i Sgrurm: Denn beyderley thun dergleichen LKeA:
sie müssen aber vorhero mit Wasser äiluirer werden; Dann
4) Macht eine 8olurio 6gIIgrurn turricsxum das Wasser blaulicht oder schwärz-lich, oder wenigstens Purpurfarben, oder braunlicht, wenn ein Eisen-Vitrioldarinnen ist; Und
z) Verräth der Spiritus klis srmomLci sguolus das Kupffer, wenn das Wasserblaulicht wird; Und eine Solurio iulpkuris verräth gleichfalls
6) Das ^ciäurn, Bley und ^rlemcum, wenn es bey erstem wie faule Eyer rie-chet, und bey leztern eine bräunliche Trübheit machet.
7) Wird der Syrupus violgrum davon roth,so zeiget er ein ^ciäum, wird er abergrün ein ^lkgli an; Und
L) Macht eine Solurio lVlercurji, In ^HUS forri, oder lVlercurii 5 udl. die kalck-ichten Wässer gelb; Ferner
9) Kan man auch die Sglia darinnen durch das Tvaporiren, und durch dasOeliil-liren aus denen Ueliäuis entdecken; Und
10) Li 5 erve 5 ciren diejenigen Wässer, welche eine inclolem glkslicsm haben, mirallen .^ciäis: wiewohl die LKervsicentz nur eigentlich von der aufgelösten l'er-ro glkülica entstehet: Dieweil uns die Natur gar keine reine würcklich Mülmi-fche Wässer, als biäuLkg, liessen: indem diejenigen, welche davor ausgegebenwerden,als die^ci6ulL8slreranen5esPucken5ss,8cli^v3lben5es,'WiläunZenses,Lgrolrnrx 6cs. em nicht recht krurirtesSglmeäiurn führen- sondern es prseäoml-niret darinnen jederzeit die "5err3 glkalicg. Nun bezeigen sich zwar einige derglei-chen Wässer, gleich bey den Brunnen,flüchtig, und färben den rupmn viols-rum grün,woraus ein^Ucali geurtheiler werden will:
Alleine diesen Lsseüum csuürel sowohl die darinnen befindliche lerrs alkalica, als
auch