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Allgemeine Grundsätze der theoretisch-practischen Chemie, das ist, Gründlicher und vollständiger Unterricht der Chemie, in welchem nicht nur überhaupt eine gründliche Anleitung zu allen Theilen der Chemie, sondern auch die, aus allen dreyen Natur-Reichen, vorkommende Operationes und Producta chemica mit vernünfftigen physicalischen Demonstrationibus und richtigen Experimentis auf die leichteste und sicherste Art abgehandelt und gelehrt werden : nebst beygefügten medicinischen, chirurgischen, oeconomischen, metallurgischen etc. Gebrauch und Anwendung / herausgegeben von D. Johann Christian Zimmermann, mit königl. pohln. und churfürstl. sächs. allergnädigsten Privilegio
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1128 6ax>. XXVII. ve 8als ^.mmonlaco.

die Ludltgnrigs volsriles gezehler worden, und so behalten sie diese angebohrne Flüch-tigkeit auch in der conjuuAioa im 8gle srmoniaco selbst vors erste, so lange sie im 8sleLmmonrsco oKLinsli und das weiter noch zu nichts gebrauchet oder öffttrs mehr im Feuerhandthieret worden, vorhanden sind.

10) Der gelahrte Herr v. Burggrav irret auch in zweyen Stücken, wiewohl esihm nicht zu verdrucken, indem zu dergleichen Dingen schon mehr ck/mische Erfahrung«rfvdert wird:

s) Er schreibet, das 8sl armonigcum vulgäre (als wovon er alleine l. c. redet)wäre das aller-subtileste von allen 8alibus compölins: welches aber weit gefehler ist,indem man noch eine ziemliche Anzahl von andern Saltzen, zuförderst noch verschiedeneandere 8s1ia srmonncslig, hersagen könnte, welche insgesamt das 8sl srmoniscum oK-«wsle an 8udrüirät übertreffen;

d) Vors andere saget er: non ram srLIs vero aciäum öc slcsli m 8glesrmc>n!-Stzv cobr^renr, gc in Lslo oommuni, welches auch mit der Erfahrung nicht übereiltkommt: Es bleibt das 8sl ociöum mit dem 8sle glcÄi im 8sle armoniaco bis in Ewig-keit oder so lange oieWelt stünde, verbunden und eben so feste beysammen, als im8slsvommuni das gciäum mit seinem rei-rekrisch-alcslifchem Theile, wenn nicht etwas an-ders, so mit einem von beyden Theilen nähere Mnnär hätte, dazu-oder dazwischenkommet, als welches auch bey dem 8a1s commum ebenfalls geschiehet: Hätte er aberge-faget, das 8sl sciäum 8sli8 commums verbindet sich lieber mit einem fixen 8sle Llcslioder auch nur mit einer üx-slLalischen Erde, als mit einem 8ale slcrli volsrili, oder allesciäa stehen fester mit einem alcali üxo, als alLLli voisrili zusammen, so hätte er rechtgeredet.

n) Derjenige, dergemeynet: der Salmiac bestehe gröften theils aus dem ^ciöc»,rrnd wäre kaum der vierte Theil 8ülis urinoli darinnen, irret gewaltig^ und hat offenbarunrecht.

,r) Der Herr Hoffmann hat dagegen, da er es bey nahe umkehret, und saget: daßfast zwey Theile 8slis slcgli urinoli im 8sle srmonisco zugegen sind, handgreiflich mehrrecht, wiewohl man heutiges Tages damit noch weitergehet, und insonderheit der jün-gere!^, Qeoikroi in Paris in einem Pfunde Salmiac I Z. Untze 5 g!is volgrilis urinoügefunden haben will, davon ich oben im 2. Theile ps§. 304. Erwehnung gethan habe.

Zn allen meinen Oillerrsrionibus 6e 8sle smmonisco, die ich besitze, hat der ein-tzige, sonst sehr hochgelahrte, Herr Hoff-Rach undkrokelior )uck in Erfurt in seinercleünirion gefaget: daß diß Saltz ein 8al Lgllum volsrile wäre und so ist es auch, manmag nun sagen ein 8sl tsllum volskils, oder 8al meäium volsrile, 8sl nemrum vols-riie; Gnug: alle diejenigen 8alis compoüw, wenn nemlich ein 8sl sciäum, es habe Nah-men wie es wolle, mit einem Laie alcsli vel volsriü urinolo völlig lacuriret wird,isindM der Lkymia

1) ralione combingriouis 8s1i8sciäi cum glcsli,8slis me6tg,lg!ls leu neurrs; und

2) -da es von Seiten des 8 a 1 i 8 alcsli, allhier kein slcslt tixum, sondern ein 8sl vo-k»Ue ist, 8slis 5alsg, neurrg, meäia volgrilis , die man, wenn man es kürtzer fassenwill, 8alis smmoniscalis zu nennen Pfleger.

So vielerley ^ciüa in der Welt sind, so vielerley 8slig ommoniacs oder smmo-kau man auch machen, dagegen es von der andern Seite, ein eintziges 8s! vo-

Istils