ri46 Vorbericht.
renn lOOoley Arten in der Welt: Es ist nicht nur hauffig in der Lufft, von einer sub-tilen Art, sondern liegt auch insonderheit in allen gefärbten Erden und Steinen,Schwefel-Mineren, I^icro, allen Theilen derer Thiere, VeAerabilien, Oleis, ke-6nr8) LxrraLkis, 8piriribu5 intlammabilibus, ^eeco, 8abbu8 aikalieis, imPech,Thran, kbolpboro, k/ropboro, Blut, Seife etc. etc. Kan ich denn aber mitRechte sagen: ein jedes von diesen Dingen hat einen Schwefel ? Ist denn daskrineipium lulpbureum unter einerley Beymischung und Gestalt ? Jsts nichtsehr M'erenr und unterschieden zwischen dem so in einem Pültze, Auster-Schaaleetc. und zwischen dem, so im Golde befindlich ist: Zwar ist, racioneder ursprüng-lichen lerere prjnLiplAtX, alles krineipium lblpbureum einerley: aber da esmit andern und äiikerenten Sachen vermischt und nirgenswo beständig übereinanzutreffen ist, sondern aus einem Naturreiche in das andere übergehet, gleichsambireubret und sehr vielen Veränderungen, rarione kixicaris volacilicacis, nach-dem es mit denen Cörpern vermischt wird, unterworffen und das ele-
mencarische Fsuer selbst auch der Grund des marerialischen Feuers ist; Und alsonur a lacere lblpbur genennet wird; Auch der Schwefel selbst davon nur einseitigetwas weniges pro karre Lonlbcmiva führet: So muß man ein brennliches We-sen nicht gleich einen Schwefel nennen: Es ist ja ein Unterscheid zwischen Pech,Oehl, einem Eapice iborruo und zwischen dem, im Golde oderBuchsen-Steinenseyenden, brennlicheu Wesen,und zwischen dem so in 8piricu nirri, Virrioli äul-cis, im Schwefel,Kohlen,Ruß etc. zugegen ist. Wenn nun in Büchern so bloßstehet: Dieses Ding giebt einen Schwefel, wie soll man das errathen oder verste-hen? Dahero ist es besser und leichter, wenn man das Lenerai - Wort weglasset,und die Dinge nach ihrer Vlixcion benennet: e.§: daß man das Oehl ein Oehl,das Hartz ein Hartz, eine Kohle eine Kohle, den 8pirirum einen 8piri'rum etc.nennet, und nicht saget: Das Hartz ist ein Schwefel, die Kohle ist ein Schwefel rc.Ja unter denenSchwefelMi'neren selbst rsteine besondere Lompo6cion,und bestehetder Schwefel, wie gesagt, nur einseitig vorn krineipio lbIpkureo,denn es machtdieses darinnen nur den Z2sten Theil aus, das übrige ist lauter Vitriol-Säure:Wie kan ich also die Dinge, die zwar ein Inllammabile oder krineipium lulpbu-reum, doch kein beräum virriolieum bey sich haben, Schwefel nennen? Undso hat man sich auch mit dem Leneral-Nahmen von Saltz und Vlereurio in achtzu nehmen, daß mair ein Ding nicht gleich ein Saltz oder h^ereurium nenne, dakein Saltz oder Vlereurius ist: Man benenne demnach ein Ding mit keinemandern Nahmen, als es in der That ist, nur gantz einfältig, so kan man allezeit er-weisen, was man redet, und mit Nutzen, Wahrheit und Vergnügen die Lb^mierraÄiren: Denn was hilfft es mir wenn ich sage: dieses und jenes Ding hat einenMereurmm 6ce. und kan es doch nicht beweisen.
Die Eintheilung des Ke^ni mineralis geschiehet, nach denen 8ubjeÄi8, ausallerhand Art; Einige theilen es : l. In