Las). XXVI. Oe Issitro.
tisch äecläiren, sondern es kan mit jedem reinen 8 ale sLali 6xo , entweder mit 8 ale rar-rari oder mit clepurirter, rein alkalischer, Pottasche eben so gut, wo nicht besser, gema-cher werden, da man nemlich solch alksli in reinem Wasser l'olviret, und entweder diesealkalische 8 o!urion mir 8 piriru nicri, oder aber den 8 pirirum .nirri mit der 8 olurinne82 Ü 8 alkali 6 xi accurar laruriret, ülrriret, gelinde in etwas abdunsten und bey Zeitencr^lialliliren läst, so istes fertig: Je reiner man damit umgehet, je weissere und saubereCrystallen erhält man.
Die übrigen krg-parsra ulualia 6cca zu machen,muß das nitrum schon im Feuer wz-Üiret, und weitläufftiger verfertiget werden. Die, itzigerZeit, noch gebräuchlichste Stü-cke sind: das nirrum rabularum, das nirrum vicriolarum, das nirrum anrimonia-kum, das nirrum 6xum, das 8alpol)-ckre6um, und die lVIgZuelig slba; Die übrigefind zum theil weniger, zum theil auch nur curioüraris Zraria, oder auch etliche gar nichtim Gebrauch.
l^icrum rabularum hat noch verschiedene andere Nahmen mehr: Es wird am ge-wöhnlichsten I-apis krunellre oder 8al prunellse, sonst aber auch wohl nirrum prseo 25 L>rum, nirrum lulpkursrum , oder nitrum cum lulpbure prseparscum, Orvssallu^ mi-neralis und ^noäinum Minerale genennet r wiewohl die meisten lieber das nirrum an-rimoniarum ^.noäinum Minerals riruliren; Auch heissen einige das nirrum rabrils-.rum Korulse nirri: den gewöhnlichen Nahmen vom I^spiäe prunellss will man daherleiten, weil es in derjenigen Halß-Kranckheit gebrauchet wird, die man die Bräune nen-net. Herr krokellor öoerbavs sagt: weil bllerbs krunellse auch in der Bräune ge-brauchet würde, und dieses Salh eben das thäte, wastterba krunellw chace, so Hattemans Lal oder l^gpis krunellL deshalb geheißen:. Andere wollen wiederum, daß etlichealte lVIsckici die Bräune auf lateinisch 8runum,8runellae vel?runells genenuer,dahersie denn auch diß vor solche lVIglgäis gebrauchende und gut befundene pi-as^raium,wel-ches, wenn es geschmoltzen ausgegossen würde, wie ein Stein aussähe, I^pis ?runellseriruliret.
Die prsepararion ist bekannt genung : Man schmeltzet im Tiegel rein nirrum , soviel man Willens ist, vom nirro cabularo zumachen, und wirffr, wenn der Salpeter wieWasser flüsset, nach und nach, bey wenigen auf einmahl, Flores lulpkurwoder auchkulverem 8ulpkuris hinein , etwa zu jeder ttnhe niiri eine Oracbmam tulplmris liveI^lorum 8ulpkuri8: Man mag nun nehinen k'lores oder Pulver, so soll es nicht kuchichtoder klumpichr, sondern bchorig iniorma pulveris, darzu nicht auf einmahl, eingetra-gen werden: Ich weiß gar wohl, daß man insgemein pfleget gantze Stückchen Schwefelhinein zu werffen, welches wieder ein anders ist, jedoch habe ich es auch erfahren, daß einMensch grossen Schaden davon erlitten , weswegen solches mit gutem Bedacht wiedcr-rathe; Wenn es nun genung Lulpkurk-et ist, so pflegt mans auf einem kupffernen Ble-che zu roruliren, welches denn endlich allemahl ein gantz ungewiß K4cclic6,i emum zumEinnehmen ist, nehmlich theils noch völlig roh nirrum , theils aber anch etwas vom Bar-raro virriolaio oder8ale und selten einerley gewisse Portion hat.
Das zweyte von denen gebräuchlichsten SkückLn ist Nirrum virriolarum , so aber-mahls verschiedene und zwar sehr prächtige und viel-sagen-wollende Nahmen hat: dennes heist a.i: gewöhnlichsten ^rLLnumclu^lioarum, kanaces. plollarica, 8a1 carttoIicuiTi,ja gar §Ll Laxienriie, sonsten auch 8al snrcksbrile, 8ai cluxlicatum und 8al cis ckuobus:
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