k.v. vs ReZno Ninsrali, Osx>, XXVI. ve I^ltro. 1401
Am besten wäre es, wenn man diß prwpararum, wenn nicht nitrum virriolatum, we-nigstens 8al äupliearum oder 8al äe äuobu8 nennere, weil es eigentlich ein von zweyerleyDingen oder von einem 8äle aciäoäc Laie alkali lixo bestehendes lal meäuim Kxum,und nichts anders, ist, daß nehmlich ex Vciäo Virrioli ör Lle alksli riirri bestehet, auchnur in diesem eintzigen, kleinem Umstände mit dem 'parraro virriolaro möchte unterschie-den seyn, daß hierbey, mit dem nirro virriolaro, noch etwas vom Kalcke, beym 'parra-ro vicriolaro hingegen nur pur 83I alkali tixum verhanden, wiewohl die Vitkerencszwischen diesen beyden Saltzen, absonderlich in meäielnischer Würckung, nicht der Re-dewerth ist: Weil es nun aus zweyen Saltzen bestehet, so könnte es auch wohl mit gu-tem Fug lLl äs äuobu8, oder Lal äupliearurn, ja, zur Noch auch pal anrifebrils heißen,nachdem es in Fiebern seinen Nutzen hat: Aber warum eine panacee? warum ein lölcarbolicum, ein ial lapienriw, und ein ^rcanum? Es wäre gewiß schon tummgenung,wenn es nur ein einfaches ^rcanum hiesse, aber so muß es gar ein doppeltes heißen:Billig möchten die heutigen ^.rcanisten ihre nar-eana, ^rcans yuaäruplicara heißen, da-mit ßie nur noch einen Vorzug vor das schon alte ^.reanum äuplicarum bekämen.Woher kan das Saltz wohl eine kanaeee heissen? Es hat keinen praoro^arivischen,ppeelä^uen, panaceeischen LKeLk, sondern kan zur Noth in der Welt gantz und gar ent-behret werden, weil 1srtLru8 virriol3tu8 dasselbe verrichtet: Gesetzt, es wäre auch zuerst im Hollsteinischen gemacht worden, müssen denn die daselbst zu erst gemachte Dingedeßhalb panaceen heissen? so würde mancher Bauer solchen Tittul, wenn er den Nach-druck verstünde, noch eher der Hollsteinischen Butter und dem Käse beylegen: Weres 8al iapiLnüL benennet, der hätte es seiner eigenen Person halber eher psl ignoranriseheissen mögen : Den Nahmen tal carlrolicum oder das Catholische Saltz mag es viel-leicht von einem armen, in der Chymie einfältig gewesenen Catholischen Schöpse em-pfangen haben, denn der hat gedacht, weil dasDing'so vielerlei) Nahmen hat, so mußes wohl Catholisch seyn: Indessen will ich keinen Widertäuffer abgeben, sondern diß^rcanuln immer ein ^rcanrun genenner seyn lassen, zumahl, da wir mehr abgeschmack-te Titul haben. Bey diesem prwpararo kommt vom nirro weiter nichts, als dessen al-kalischer Theil hinzu, welchen man auf allerhand Art dem ^ciäo virrlolico beybringen.kan: wie oben z;6. allbereits angeführet worden.
3) Oder, mau iolviret Vitriol, und iaruriret diese lolmion mit einer lolurionsnirri iixi;
dXOder laruriret den läquorem nirri iixi mit lpiriru Virrioli;
c) Oder, man macht das ^rcanuin äuplie rum aus dem Uemanenrs vom lpirir»nirri concenrraro, da nehmlich nirrum und Oleum Virrioli ist gebrauchet worden, al-so auf gar vielerlei) Weise: jedoch bleibet man 3 l' oräinaire bey der ersten und wohlfeil-sten Methode, da es nehmlich von etwas, ohne dem in der Welt verworffenes und we-nig oder nichts mehr nutzendes, zum wenigsten von etwas sehr wohlfeiles gemacht wird.
Dasjenige Vrcamun äuplicarurn, welches mit Schwefel und Salpeter gemachtwird, heist msgemein nicht so, sondern hat, (wiewohl aus keiner andern Ursache, alsdaß man nicht die rechte Kenntnisse derer Saltze hat) wieder einen eigenen und gantz an-dern Nahmen bekommen: Es wird nehmlich lal xolyclrresturn genannt.- Man nimmtvom pulvere nirri är pulvere Pulplruri8, oder auch ploribu« Pul^lruri8, 303, mischet,und trägt es, nach und nach, in einen glüenden Schmeltz-Tiegel, läst es zuletzt noch ein
(Ccc) r wem-