?. V. ve Ue§no Njnerali, XXVIII. Oe 8 a!s communi. I4Z5
ber trocknen und räuchern will; Ferner wird es in grosser (^uamität zu Einsalhung derHeringe und anderer Fische, zu Butter, Käse, Oliven, Demonien,Gurcken,Schminck-bohnen und anderer Früchte mehr emplo^iret; Das Saltz hat ferner seinen oLcono-mischen Nutzen bey dem Land-und Ackermann, bey Schaafen, Kühen und andermVieh,desgleichen vor das Wild, abscndwlich des Winters in den Saltz-Lecken; in niäßigemGebrauche auf dem Acker selbst; irem zur Fruchtbarkeit des Oehlbcmms, wenn es andessen Wurtzstn appliciret wird: Es promoviret mercklich die l^irriücariori. ESbrauchen auch allerhand Handwercker und Künstler das Saltz, zuförderst die Seifensie-der, die Gärber und Färber, die Müntzmeister, die Gold-und Silber - auch Klein - undGrob-Schmiede, die Scahlmacher und andere l'ro 5 slIione 8 mehr. Vom lacramenci-schen Gebrauche will ich nicht gedencken.
Man macht auch in Apothecken noch dann und wann läl stecrepirarum welches einso lange im Schmeltz-Tiegel gelinde calLimrtes Saltz ist, bis es nicht mehr knickert oderpritzelt;
Item an einigen Orten 8al5ulüm> geschmoltzen Saltz: nehmlich man seht lal com-mune im Orucibul ins Feuer und läst es so lange darinnen stehen, bis es flüsset, da esalsdenn auf ein gewärmtes Blech ausgegasten und im gläsernen Geschirre am warmenOrte verwahret wird, indem es sonsten gar leichte stsli^uelciret.
Annoch machet man manchmahl ein Oleum lalis rubrum, nehmlich mit Saltz- undWein-Eßige durch irilpillation und äestillarion, spsrro lAne: Allein es will nichts sa-gen, das Oleum, so ja erhalten werden mag, stepeustiret vom Eßige, und im geringstennicht vom liste communi. dahero es eher, und zwar mit besserm Rechte, Oleum rarrarikceristum , als Oleum Llls rudrum möchte geheissen werden. Vom lpiriru Lsts vieleOsp. cle lpiriru leuaeisto lalis communisp. 104. leqv. und dessen Eigenschafflen pa§.n >. Lr > >7.
Was sonsten noch, vermittelst des Llis commums, gemacher und verfertiget wird,ist schon bey andern Gelegenheiten vorgekommen, so, daß ich nicht nöthig finde, alles die-ses und noch mehres zu reperiren.
Anmerckunqen:
Es haben einige das Vcistum Llis commums vor das lsl primiAenium ausgege-ben, und zwar ex lioc konre : weil man es aus allen dreyen Ue^nw clemoulirii en kön-re; welches sich zwar auf die Wahrheit gründet: Allein das lal acistum virriolicum ü-bertrifft dieses Vcicium lalis communis in allen Untersuchungen, und das ^Liclum lälisstammet billig von jenem ab, nur daß dieses mit der lerra rerria Lecberi lpecilleiretund flüchtig, jenes aber, nehmlich das Veiäum vitriolicum, mit der lerra prima üxgemacher ist.
Daß dasacickum laliseine ziemlicheVerwandschasstundAbkunsst vomaciäo vitriolr-cv habe, erhellet daraus: Erstlich macht es die Lolurionem lärurui nicht süsse, wie auchdas Ol. vitrioli lhut; 2) Wenn man ^arrmum virrü-larum mit reinem liste alkali ma-chet (ich sage mit remem laie alkali, indem hierwieder kan opponiret werden, daß in Or-nereelavellaro ein 8al eommuns mit verwickstt wäre,da es doch nicht ist, wenn diePot-afche vom harren Holtze verfertiget worden,) und das letzte Istxivium, so nicht mehr reche
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