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theils aber als ein lockerer 8udlimgr sich anleget, undGifft-Mehl genennet wird. EinigeZinn-Ertze lassen sich auch, wenn sie.gepocher worden, sodann gar leichte mir Wasser zumSchliche ziehen und lspariren.
Das Zinn ist einweiche, weisses, demSilber zum ähnlichsten aussehendes, leichtku6blL3, leicht verbrennliches, ohneAujatz nicht klangbahres noch elgltisches, leichteste-callum psrksÄum i^noblls. Das Zinn last sich:
i) ziemlich sxrsuäiren,wiean denen Folren und Uberzinnen zusehen ist; 2) wennes cglcinirr worden, last es sich nicht leicht virrelciren; z) Auch nicht leicht restuciren,sonderlich wenn es mit Bleye calcmiret worden ; 4) Es äeromrek starck mit d^in-o;5) Es ist nach dem Bleye das weichste, biegsamste, und am besten zu hämmernde Metall,und doch benimmt es dem Kupffer, Golde und Silber seine Geschmeidigkeit, so,daß dasgeschmeidige Gold hernach den Hammer nicht vertragen kan, wenn auch schon nicht ein-mahl was corporalisches, sondern nur ein Dampffvom Zinne daran gekommen,so, dassZr. j.j Zinn viele Z und Pfunde brüchich macht, so daß, wenn einem Gold-und Silber-Arbeirer das geringste davon in die Eße kommt, er sie nicht mehr gebrauchen kan, (daman doch drucken sollte, daß sich dieses leicht verbrennliche Metall verbrennen und svsne-lciren sollte,) so, daß der Goldschmidt offt die gantze Eße unreiffen , die Gegend ausbu-chen, Steine und takeri-ilien wegwerffen, und neue Steine etc. zur Erbauung einer an-dern Eße nehmen muß; 6) Dieses nicht klingende Zinn wird nichlnur durch andere Me-talle leicht-klingend, sondern machrsolche auch klingend, wie an denen Glocken undEym-beln zusehen-
Diß sind gewiß sonderbahre Eigenschafften, daß ein an sich mglleMes, dabey nichteinmahl wiegbahres Staubgen vom Zinne, ein so schönes Metall als Gold und Sicherist, hart und spröde macht, und, daß ein weiches nicht klingendes Zinn die andern temlisklingend machen muß.
Es scheinet zwar dem Bley am nächsten zu kommen, und nur Organ zu stisterixen:allein es ällksrirt in der That sehr, denn
1 ) Das Bley ist weit schwerer als das Zinn: 2 ) viKerirensie sehr rgtionsMxrionis Poliere, und deren Verhältnisse gegen andere Cörper; Z) Bley virrelci-ret leicht, das Zinn aber nicht; 4) Das Bley wird zu einem rrgnchgrsnten Vicro, dasZinn niemahls, sondern, wenn es auch schon ins Virrum 8grurm eingehet, so immilci-ret es sich doch nicht als Virrum sondern als ein zarter Kalck u. subtiles Pulver,und machtdas klare Virrum lemiäigpliÄN und milchigt, wie etwan calciuirte Knochen thun; 5)Bley läst sich leicht reäuciren, Zinn aber schwer; Bley schadet dem Kupffer, Gold undSilber nicht, Zinn aber verändert sie sehr, wie bereits erwehnet etc. Und 6) äiKeriren sierülione tolubilirgris öcc. öcc.
Im Wasser verliehren z?- Pfund Zinn 5-Pfund am Gewichte.
Dem Eisen scheinet das Zinn noch etwas gewogen zu seyn: wenn nehmlich vor demgrossen Brenn-Glase das Zinn erstlich geschmoltz-n, und denn Eisen zugethan wird, so ver-einigen sie sich recht wohl miteinander: Kehrt man esaber um, so sprüht die Materiaumsich herum in kleine hole Küchelchen, welche wie kleine Granaten zerspringen, undstatt des Dampffes, eine solche Materie von sich geben, die wie der sogenannte Sommer,so jim Herbst und Früh-Jahr ziehet, ausstehet : Jedoch vereiniget fftch beydes auch in oc-olu5o,in einem Glaß-Ofen geschmoitzen; JngleichenmrrZttsatzevon^r/smcv.