k. V. Oe 8e§N0 NIneral!, Gap. XXX. Os buccina. !45?
feits oder auch nur einseitig, mit diesem oder jenem i^inersli mehr versehen sind, nach-dem variiret auch hernach, bey der LombinLnon, das davon entstehende 8uccinum,und darnach kommen die vielerley gefärbte reinere oder unreinere Sorten:
Ja hievon dopsnäiren alle 8P0L1L8 Liruminis, nicht nur die Luccing, die ^mdrgo,f-ndern auch das ^Hkalrum, die tLtein-Kohlen, das IVapbrba, die kicurnma alurni-rrols, Oa§are8, die Lessrirss und andere Vlixw Kiruminosa mehr.
Die ImprsKones, Kerben oder Löcher geschehen, nachdem etwas im Wege lieget,daß bey Der kormacion des 8ucciui, so allerdings zu erste liquide und weich seyn muß,aber eben nicht lange liquider und weich bleiben darff, nicht in die iVlixdow selbst miteingehen kan.
Zu dieser QeuerarionsVKeorie und Meynung aber bringen mich nicht nur etwablosse Gedancken, sondern, da die Sache selbst Niemand der Natur nachmachen oderDie völlige 6snsrarion äemonttriren kan, wenigstens allerhand andere Lxpori-rnenrrü-Umstände:
Erstlich haben wir in der Chymie allerhand Id<guores und Begebenheiten, da zweygantz dünnflüßige Idrzuorcs, wenn sie zusammen kommen, in einem Augenblick, obgleichkein 8uccinum, jedoch ein Eoabulum, eine IVlixrionem restnolam ör piceam, ein har-tes Mxrum,,eißmäßige Erstarrungen, Sand-und SteiN-harte krwci^irgcrones Lc Evn-äenläriones, irsm,da von stutzigen und kalten Dingen in der Vermischung eine entsetz-liche Hitze, ja Heuer und Flamme im Augenblick entstehet, wie wir in der Eommixrio-ns des 8piricu8 Xirri concerirräN mit Oleis estelirialibus, und der Erhitzung des OleiVirrioli mir dergleichen Oehlen, auch nur mit 8pirim vini reÄikcaro, oder gar mitblossem Wasser, sehen: Die LoLnulsüones aber zeigen sich in der Vermischung desLpirirus Viril rsÄistLAN mit 8pwirvr 8s1i3 Lmmonisci cum läle allcgli stxo; Ferner Mder Vermischung der 8oIurion des Lalis armonisLi stxi mit OIso l'arwri per veiicjui-um, in der lölurione stilir 8ed1icenlis cum spiriru vini, in I^i<iuore 8i!icurn und vie-len andern Dingen mehr, absonderlich in 8oluriomlou8 cerrarum mit andern iolurioni-km8 miteirr, gleichwie ich von diesem allen bey allerhand andern Gelegenheiten in mei-nen I^eÄionibus so osstmahlige LxperilnencL-gezeiget.
Vors andere werden wir in der Natur bey solchen Wässer», da parces rerrew vellspidea: etwa im Vcido virriolico svlviret sind, und die doch Crystallen-klar aussehen,gewahr, daß sie
L) entweder durch pure TxliLlariori, wie in der Baumannischen Hole vorgehet,oder aber
b) auch irr instand, wenn sie etwas renconrriren, da das -Vcidum nähere ^5-stnirät damit hat, als milder in sich habenden lVlarsriL Igpidea, prLLipiwndo lspidelci-ren, wie man solches wiederum in ?^rmonr und gar vielen andern Orten mehr, da esinsgemein heisset, wenn man etwas in diß Wasser wirfft,so wird es zu Stein, sehen kan.
Drittens geschehen auch allerhand andere iVlixtiowe3 exrempor-Lneso unter DerErde durch blosse Ausdämpffungen, Dünste oder Vapore5, sowohl mercurialische alsArlenicalische, stüpsturische und iLlinische, wie man theils im Nammels-Berge, theilsauch in andern Bergwercken, und insonderheit an der Verschiedenheit der Drusen, anmulmichten Mineralien, an ausgewitterten und vollkommenen Metallen selbst gewahrwird, wiewohl das meiste von uns Menschen nicht kan gesehen, sondern nur muß ge-,
(K k k) s schlössen