?..v. De RSANO IVIilierLli, das). XXX. Os 8uccino.
Kohl-Feuer weit weniger oder gar nicht snrsiiiret, wie ich abermahlsgezeiget, oder auchjeder selbst experimenriren kan.
Vors andere müsten diese Herren auch die öhlichte Theile in purem Glase erweisenkönnen, als mit welchem ich ebenfalls die LlsLiricirger äsmonltriren kan, und dazu mitallerhand, nicht nur verschiedentlich tinAirten, sondern auch gantz weissen Kreiden-undCrystallen-Glase äsmonlti-irer habe, in welchen letztem insonderheit wohl Niemandeinige öhlichte Theile, geschweige viel Oehl, üsruiren noch sich in den Sinn kommenlassen wird.
Ich gestehe gantz gerne, daß es in soweit nachdrücklich ist, weswegen es nur durchdie knLkion oder durch das reiben verursachet wird , und hingegen mit dem würcklichenErhitzen nicht so geschiehet, ich will aber die Erklärung nebst dem gantzen klgAneristnaund allen vspenösnren, weil es eigentlich nicht einmische Umstände und Begebenheitensind, solchen kb^iicis überlasstn, die g l'oräingire mit optischen, pnevmgrischen, Zeo-rnecrifchen, l^ärostgtischen und meLksoischen, insgemein aber, (wenn mans auch ohneVergrösserungs-Glaß beym Lichte bestehet,) mit cKimXrischen explicarionibus aufge-zogen kommen, die Zuflucht zu KZurirken ksrriculchen, poros, ^.comos und wieder neueLxplicsrion nöthig-habende lerminos nehmen : Diese mögen die stilksrente eistuvisin Kupffer stechen lassen, so wird alsdenn ein jeder gar leichte den Unterscheid sehen, wasfür k'iAur die vom Reiben entstehende, und hingegen die vom Feuer erwärmete haben,vielleitwürde es von manchen eben so bewundert werden, als des Xircberi l^äro-kk^-popb^IZcia lubrerrsneg.
Dem^k^mrco dienst diese gantze Eigenschafft zur Erkänntniß und Bearbeitungdes Bernsteins wenia oder nichts: die allzu weit hergesuchre, tieffsinnig-pbilolopbischeGedancken und Erklärungen halten manchen von der Erkennung der einfältigen Wahr-heit in der ckymie ab, und ich glaube sicherlich , sie sind eintzig und allein schuld, daßman in denen meisten cbymffchen Büchern so wenig wahres findet: 8eä bsec in rrsnülu:Diß eintzige will ich jedoch noch Hiebey erwehnen: daß zu dergleichen srn-gbiren, wiebeym 8uccino geschiehet, hauptsächlich eine glatte und compgAe , also keine poröse8ubstan2 erfodert wird : Wer demnach die LIsAricirs-r beym Bernstein explicireuwill, der beliebe vorher erst das weisseBlaß zu conliäerwen und woher allhier die klle-LkriLUXt auch statt habe, deutlich und einfältig, ohne Wörterchen, die nach dem Hl/lo desnicht recht Wissens riechen, zu erklären.
Bey Erwehnung der Klarmachung erinnere ich mich, was Scbrcesterns deßhalbangeführet, und verschiedene, sonst brafe Männer, ihm in ihren Schriffcen (wie es ge-meiniglich zu gehen pfleget) n ichgeschrieben, da er saget: '-Man könne den gelbenBern-„stein mit Saltz-Waffer weiß kochen, dazu er aber eine ziemlich lange Kochung vorschrei-bet ; Worauf ich nur mir wenigen Worten sage: daß es unrichtig und mitder Lxpe-rienLe nicht übereinkommend ist: Wer es nicht glauben will, der kan es selbst versuchenund, der Sicherheit halber, doppelte oder dreyfache Zeit zum Kochen, der Vorfchriffc nach,employiren.
Die Bernstein-Arbeiter haben zwev gantz andere IVserliosten: (i Entweder sieverrich-ren es VIS liccg , s» ich einigermaßen eine dlemenrsrion nenne, da sie einen eisernenGrapen oder breikmündichren, liessen, eisernen Kessel nehmen, in selbigen Grapen See-Sand thun, die in wnlens zu clarrLawende Stücke hin und her hinein stecken, mir sol-chem-