XIV
Vorrede -
Er sah die Meisten Städte in Palästina undSyrien, besuchte das Lager der Beduinen - Ära?ber auf dein Berge Karmel, und verweilte da-selbst ein paar Monate lang. Diesem Aufent-halt haben wir die interessantesten Nachrichtenpon einem Volke zu danken , das vor ihm selbstReisende nur vom Hörensagen kannten, und dassogar einige von ihnen in eine Klasse mit demunvernünftigen Vieh sehten *). Arvieux warder erste, der dies Vorurthekl bestritk, die Be-duinen als Menschen kennen lernte, und lehrte,daß man ihnen eben die Gerechtigkeit widerfah-ren
*) Damit man nicht glaube, dieß sey Uebertreibungvon mir, sehe ich ;um Beweis nur eine Steile,statt mehrerer hieher. Neitzschitz, Verfassereiner sonst nicht ganz unbrauchbaren Neisebeschrei-düng, die er siebenjährige U.'e1tbescbauungnannte , sagr daselbst S. > 4 s, von den Beduinenin der Wüste des Berges Sinai: „Die Araberin dieser Wüsten sind wilde und viehische, schwar-ze Oehlfarblge, »»gestalte Leute, welche meisten«rheils nackend gehen, nur daß sie irgendS ein hä-rtn Tuch um sich hängen, gehen mir einem lan-gen Spießlein auf dem Raub herum, leben, wiedie unvernünftige Thiere, in wüsten Steinklip-pen, auch wohl drey Tage ohne Essen und Trin-ken, und haben Gemeinschaft mit den Cameelen,(!!) haben sie aber Weiber, so sindü nicht ehrlichgetraute Weiber, wie dieser Leute unten mit meh.rcrcm gedacht-werden soll." Solcher Stellenkönnte ick aus älteren Neisebeschm'bungm «ochviele beybringen-