Band 
Erster Theil von A bis Epo.
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der Lehre von den Aerostaten (s. den vorhergehenden Arti-kel) beyzulegen, die doch mir einen Theil der eigentlichenAerostatik ausmacht. Meines ErachtenS wäre für dieseLehre der Name Aeronaurik schicklicher, da die Haupt-absicht doch auf Luftschiffahrt, oder willkührliche Bewegungder Aerostaten in der Luft, gerichtet ist. Die Engländer,z. B. Lavallo, brauchen das noch unschicklichere Wort:

welches eher die Kunst bezeichnet, in der Luftstillzustehen, als die, in derselben zu schiffen.

Aerostarische Maschine, s. Aerostar.

Aethev, Himmelsluft, feine Materie im

LVelrraume, selber, mgrorir! lnbrilü, elemenlum pri-mum L»rkes>l. AeLe»-, rnarüws /ü/>rr/e. Namen, ivelchedie Naturforscher einer von ihnen angenommenen äus-serst feinen und elastischen stüßigen Materie beylegen, wel-che durch den ganzen Weltraum verbreitet seyn, und durchdie Zwischenräume aller Körper dringen soll. Alles, wassich von diesem Gegenstände sagen läst, ist hypothetisch,und blos zu Erklärung gewisser Erscheinungen angenom-men; unmittelbare und klare Erfahrungen über das Da-seyn und die Eigenschaften des Aethers fehlen gänzlich.Daher dieser Artikel nichts weiter, als eine kurze Anzeigemenschlicher Meinungen, enthalten kan.

Descarres, welcher voraussetzte, daß es in derWelt gar keinen leeren Raum gebe, nahm an, derSchöpfer habe bey Hervorbringung der Welt eine MengeTheilchen von verschiednen Gestalten in Bewegung gesetzt;durch daö Abreiben dieser Theilchen an einander seyen dreyElemente entstanden; aus den feinsten abgeriebnen Stäub-chen bestehe das erste, auö den kugelförmigen Theilchendas zweyte, aus den gröber« und unregelmäßig gebilde-ten das dritte Element. Dieses dritte Element sey derStof der Erde und der Planeten, das zweyte die Materiedes Lichts, das erste aber oder die subtile Materie bilde,wenn sie sich um einen Mittelpunkt ordne, eine Sonne,fülle aber auch die Zwischenräume auö, welche zwischenden eckigten oder runden Gestalten der übrigen Elemente