Ala Alch yr
rende Personen bedienen, um die Wirkung des Schallsauf ihr Gehör zu verstärken, s. -Hörrohr.
WtlUN/ Blumen, A/«». Ein erdiges Mittclsalz,welches durch Verbindung der Virriolsäure und Thon-erde oder Alaunerde entsteht. Es last sich leicht in Was-ser auslösen und krystallisiren, hat einen hcrb-suß liehen starkzusammenziehenden Geschmack, und weil die Krystallendesselben viel Wasser enthalten, so gerathen sie über deinFeuer von selbst in Fluß, das Wasser verdunstet, und esbleibt der gebrannte Alaun, ein lockeres, trocknes undleicht zerreibliches Salz, übrig. Man bereitet den Alaunaus mancherley kiesigten und erdigten Materien, z. B.aus einer Erde der Solfatara bey Puzzuolo, einem Steinein der Gegend von Civita-Vecchia, aus Kiesen und Erzenverschiedener Bergwerke. Man gebraucht ihn vorzüglichin der Farbekunst, in der er eine Hauptmaterie ausmacht,um die Farben zu befestigen; außerdem zum Plannen desPapiers, Aussieben des Silbers, Versilbern des Kupfers,zur Lederbereitung, zu feuerabhaltcnden Anstrichen, zuLackfarben u. s. w.; auch in der Arzneykunde als ein wirk-sames zusammenziehendes Mittel.
Macqmr chym. Wörterbuch, Art- Alan».
Alaunerde, s. Thonerde.
AlchtMlöf Diesen Na-
men , der wegen des vorgesetzten arabischen Artikels so viel,als Chymie im vorzüglichen Verstände
bedeutet, legen die sogenannten Adepten ihrervermeinten Wissenschaft bey, durch welche sie die Opera-tionen der Natur im Innern der Erde, Erzeugung nni>Verwandlung der Metalle u. dgl. nachzuahmen und aus-zuführen suchen. Seitdem man dem Golde durch einstim-migen Vergleich einen so hohen Werth beygelegt hat, seit-dem hat auch die der aufgeklartem Chymie so schädlicheRaserey des Goldrnachens gewüthet. Ohne die noch bisjezt nnentschiedene Frage von der Möglichkeit desselben zuuntersuchen, überließen sich oft Köpfe, die auf einem bcs-