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Ane
man das Getrieb der Spindel in ein vertikal stehendesKronrad greifen, dessen Are horizontal durch die Wandgeführt wird, und den Zeiger tragt. Hat das Getriebeben so viel Zahne als das Rad, so macht eine Umdre-hung der Fahne auch eine Umdrehung des Zeigers aus,und indem sich die Fahne gegen verschiedene Punkte des ^
Horizonts wendet, kehrt sich auch der Zeiger gegen die ^
gleichnamigen Punkte der Windrose. Wenn also nur der iZeiger einmal richtig gestellt ist, und die Fahne beweglichgnug erhalten wird, so zeigt dieses Anemoskop die Rich-tung des Windes mit großer Bequemlichkeit. So be-schreibt dieses Werkzeug Vzanam (kecrearions marbemz-rique5,II.); Rl'rfher seht noch eine kleine Statue hin-zu, die durch einen verborgnen Magnet vom Zeiger herumge-führt wird, und die Richtung des Windes mit einem Stäb-chen weiset. Eeupold (Haeacr. ^erolkac. ü Dlrearr. !
Staric. univers. ?. III. Lap. X.) hat unter dem Namen ^
der Plagoskope noch mehrere Abänderungen dieses In- !
struments beschrieben, worunter die merkwürdigste eine ^
kleine portative Windfahne, auf einen Compaß gesetzt, ist,die man überall aufstellen kan, um die Abweichung desWindes von der Richtung der Magnetnadel zu bemerken. !
Einige Schriftsteller, z. B. Brisson (Diölionnaire !
äs klliys), nennen dieses Instrument ein Anemometer. !
Es kömmt aber dieser Name vielmehr andern Werkzeugen j
zu, welche die Stärke und Geschwindigkeit des Windes !
messen, und von denen man den Artikel: Windmesser, j
nachsehen kan. j
Auch ist der Name Anemoskop sehr «»eigentlich an-dern Werkzeugen beygelegt worden. Otto von Gue-ri(ke(k!xs,elimenra nova cle vacuo lhstio, b-lll. cap. rc>.)beschreibt unter dem Namen 8ernper Vivum eine gläserneoben verschlosine und in einen siquor eingesenkte Röhre, inwelcher der Druck der Atmosphäre den Liquor bald höherbald niedriger erhält. Auf der Oberfläche des Liquoröschwimmt eine Figur, welche mit dem Finger Grade desSteigenS oder Fallens auf einer Scale angicbt, s. Taf. I.
Fig. 16 . Eigentlich ist dieses Instrument ein höchst un- >