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eine dieser Solen nach der andern ein, und bemerkt mitZeichen am Stiele, wie tiefes in jeder sinket, so gebendiese Zeichen eine Theilung, welche zur Prüfung des Salz-gehalts natürlicher Solen dienet. Denn wofern man an-nehmen darf, daß jede natürliche zwenlöthige Sole einegleiche specifische Schwere mit der künstlich bereiteten zwey-löthigen u. s. w. habe, so folgt, daß das Aräometer inbeyde gleich tief einsinken müsse. Unter dieser Gestalt be-kömmt das Instrument den Namen der Solwäge, (Ära-dl'rwage, Galzprobe, Galzspindel, wovon Leu-pold (Ikearr. ü-rr. univers. k. U. c. 6.) verschiedene Ar-ten beschreibt« Aber die Schwierigkeit, bey so vielerlei)Versuchen den Punkt des Einfinkens jederzeit genau zu be-merken lind richtig zu bezeichnen, macht, daß man sichvon der Vollkommenheit eines solchen Werkzeugs insge-mein nicht viel versprechen kan.
Alan sieht leicht, daß sich aus eine ähnliche Art auchBrerprobcn zubereiten lassen. So hat Faggor (Abh.-er käiugl. schweb. Akad. der Wiss. übers. durch Kastner,für !?6z. S. 49.) für das schwedische Bier, ein solchesAräometer ins stärkste Bier und in Mischungen von z, 2,r Theilen Bier mit 1, 2, z Theilen Wasser zu senken unddie Punkte des Einsinkens zu bemerken, vorgeschlagen.Und, weil man nicht überall gleich gutes Starkbier findenmochte, rath er an, künstliche Solen zu verfertigen, welchemir den Mlgegcbnen Bierarten (von welchen ein Cnbikzoll56z , z;8s, ZZ4, Aß wog) gleiche Schwere hät-ten, und die Bierprobe in diesen Solen zu graduiren.Vielleicht wäre dieser Vorschlag für die Praxis nicht un-brauchbar ; es «rüste aber für jede Sorte von Bier, derenwir bey uns so vielerlei) habe««, eine besondere Probe ver-fertiget werden. Die Graduirnng durch Solen ist auchnur dann sicher, wenn stets Salz und Wasser von gleicherArt, auch unter gleichen Graden der Wärme, gebrauchtwird.
Da es so mühsam und unsicher ist, jeden Grad eineLAräometers durch einen besondern Versuch zu bestimmen,so haben einige vorgeschlagen, nur zwey feste Punkts