Band 
Erster Theil von A bis Epo.
Seite
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n8 Arä

durch wirkliche Versuche zu bestimmen, und den Zwischen-raum in gleiche Theile zu theilen. Es ist aber zu be-merken , i. daß Hiebey der Stiel des Aräometers vollkom- -men cylindrisch seyn müsse, welches bey gläsernen Röhrennicht so leicht zu erhalten ist; 2. daß auf diese Art die iGrade der Theilung nicht völlig gleiche Unterschiede derDichtigkeiten oder specifischen Schweren angeben, mithinnoch eine Rechnung nöthig ist, wenn man die wahren Ver» !halknisse der Dichten finden will. j

Ein solches Aräometer (Tafel I. Figur 19.) schlagt !Musschenbrock (Imrock sä l'külos. nsrur. T?o. il. §. ^

rz84.) vor. Es soll sich im Regenwasser, mit Hülse !

eines unten angeschraubten Gewichts, ganz bis ans Ende ^des Stiels, und in einem Liquor, der unter dem Volumendes Aräometers 40 Gran schwerer, als Regenwasser, ist,nur bis an den Anfang des Stiels eintauchen. Nun >theilt er den Stiel in 4a gleiche Theile, und meint, sowerde sich beym Einsenken in einen andern Liquor zeigen,wie viel derselbe schwerer sey, als Regenwasser. Für Li-quoren, welche leichter, oder über 40 Gran schwerer, alsWasser wären, mästen unten leichtere oder schwerere Ge-wichte angeschraubt werden. Da sich Musschenbroek nichtganz deutlich ausdrückt, so könnte man dies so verstehen:Wenn das Wasser unter dem Volumen des Aräometersiao Gran wiegt, und das Instrument in einem schwerernLiquor nicht ganz untertaucht, sondern um i Theil des !

Stiels hervorragt, so soll dieser Liquor unter eben dem j

Volumen i Gran mehr wiegen, also das Verhältniß der <

Dichten 100 : 101 seyn. Daß dies theoretisch unrichtigwäre, lehret folgende Betrachtung: Soll sich das Aräo- !Meter in einem Liquor, von welchem 140 Gran so viel ^Raum einnehmen, als 100 Gran Wasser, nur bis O(Taf. l. Fig. i y.) eintauchen, so muß das Volumen von jk> L das Volumen des Stiels ^ L und ein Grad !

der Theilung ^ des ganzen Volumens ? ^ ausmachen. i

War also im Wasser alles eingetaucht, und ragt jezt in !

einem Liquor hervor, oder sind jezt nur W eingetaucht,so ist das Verhältniß her Dichtigkeiten nach dem ersten der