Band 
Erster Theil von A bis Epo.
Seite
122
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Für schwerere Liquoren, als Wasser, wird v—6 «ega-

tiv, und das anfängliche Gewicht p ist um p zu

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vermindern. Diese Verminderungen betragen

iNZ^rc. für die Dichten IOI0, l02O, lozo rc.;woraus das Verfahren leicht erhellet. Endlich giebt mandem Instrumente sein anfängliches Gewicht p wieder;und wenn es sich nun bey einer Temperatur von 14 Gra,den nach Reaumür in einen gewissen Liquor bis an den mitygo bemerkten Punkt senkt, so kan man schließen, daßdes Liquors Dichte zur Dichte des Wassers wie 980 :1002,sey. Diese Methode würde vor allen andern den Vorzugverdienen, wenn nicht die Ausführung äußerst mühsamwäre. Sie ist nicht von der Art, daß man sie gemeinenMechanikern überlassen könnte; die Physiker müssen sichdergleichen Werkzeuge selbst verfertigen.

Zum genauern Graduiren empfiehlt Briston fol-gende von Monttgliy (Klam. l'acaclem. roy. des.

1768. p- 4; 5-) angegebne Methode. An der Seite desGefäßes V V Taf. l. Fig. 20. geht der elfenbeinerne Stab60 in die Höhe, und ist mit einem wohlgearbeiteten mes-singnen Schieber L ? versehen. Man füllt das Gefäß mitRegenwasser, und giebt stets Acht, daß dasselbe darinngleich hoch stehe. Das bis 6 eingesenkte Aräometer reichemit dem Ende des Stiels bis ^, so wird der Schieber sogestellt, daß ergenau berührt, und auf dem elfenbeiner-nen Stäbe O 6 wird bey § ein Strich mit Blcystift ge-macht. Sinkt in andern Liquoren, oder unter andermGewichte, das Aräometer bis l 4 , l rc. ein, so wird derSchieber die Punkte k, i rc. angeben, und die Bleystifk-striche g, b, i geben eine Theilung, welche vom elfenbeiner-nen Stäbe auf ein Papier gebracht, und umge -ehrt in dasAräometer befestiget wird, so daß der Punkt O, der beymersten Einsenken der Oberfläche des Wassers im Gefäße VVgegenüberstand, an das Ende des Stiels ^ kömmt, unddie Theilung in die Lage 6, k2, l bringt. Der «Schiebermuß an den Stab 6 l) nur auf drey Seiten anschließen,