Band 
Erster Theil von A bis Epo.
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her den Namen der prolemäischen Weltordnung er-halten hat.

Da die Römer für die Sternkunde nichts erheblichesgethan haben, so finden sich weitere Bemühungen umdiese Wissenschaft erst vom. neunten Jahrhundert nach C.G. an uurer den Arabern oder Saracenen. Sie sind abernicht von großem Erfolg gewesen. Obgleich verschied eneCalisen, besonders Ab mamon zu Bagdad, die Wissen-schaften eifrig unterstützten, auch die arabischen Astrono-men häufig griechische Werke in ihre Sprache übersetzten,commentirccn, und hin und wieder durch Vergleichungmit neuern Beobachtungen zu berichtigen suchten; so ver-mischten sie doch die Astronomie mit vielen willkührlichenHypothesen und astrologischen Thorheiten. Die Verfer-tigung der alphonsrmschen Tafeln in der Mitte desdrenzehnten Jahrhunderts ist die berühmteste astronomischeUnternehmung des mittlern Zeitalters; allein diese Tafelnwichen iin Jahr r66o für einige Planeten fast um 2 Gradvon dem wahren Himmelslauf ab. Inzwischen hat manden 'Arabern die Ueberlieferung der astronomischen Kennt-nisse an den Occident großenthcils zu verdanken, wovondie Menge der noch gebräuchlichen arabischen Kunstwortsein deutlicher Beweis ist.

Im fünfzehnten Jahrhundert ward das Studiumder Sternkunde vorzüglich in Deutschland durch purbachund Rcgiomoman belebt, welche sich um Rechnungen,Beobachtungen, Ephenieriden und Ausbreitung der grie-chischen Schriften unvergeßliche Verdienste erworben ha-ben. Im sechszehnten Jahrhunderte stellte Loperniknsdas Ansehen der richtigern Weltordnung der Pythagoräerwieder her, welche über die Sternkunde ein ganz neuesAcht zu verbreiten anfieng, ob ihr gleich die Urtheile derscholastischen Wclcweisen und die üblen Auslegungen eini-ger Stellen der heil. Schrift noch lange Zeit entgegenstan-den. Tpcchs öe Buahe verbesserte in der letzten Helftedieses Zeitraums die Werkzeuge und Methoden der Beob-achtung. Er sammlete den Schatz von Beobachtungen,aus welchem im Anfange des siebzehnten Jahrhunderts