Band 
Erster Theil von A bis Epo.
Seite
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Bepler die wahren Gesetze des Planetenlaufs zog, unddadurch den Grund zur gehörigen Berichtigung der Tafelnund zu allen neuern Erweiterungen der theorischen Stern-kunde legte.

Um eben diese Zeit (161o) gab die Erfindung desFernrohrs dem Galilei Anlaß, in kurzer Zeit am ge-stirnten Himmel die wichtigsten Entdeckungen zu machen,die diesen großen Mann zu einer eifrigen Vertheidigungder copernikanischen Meinung veranlaßten, und ihn da-durch noch im hohen Alter bittern Kränkungen aussetzten.Dennoch erhielt durch diese Entdeckungen, mit KeplerSSähen verbunden, diese Meinung den vollkommenstenSieg über alle Vorurtheile, und die folgenden Verbesse-rungen der Sternkunde sehen durchgängig die Wahrheitderselben voraus. Die in der Mitte des vorigen Jahr-hunderts in Frankreich und England gestifteten gelehrtenGesellschaften haben, unterstützt durch ihre Regenten, mitunermüdetem Fleiße durch Untersuchungen, Reisen undBeobachtungen in allen Welttheilen die Sternkunde zu er-weitern gesucht, und ihr eine neue von der ehemaligen sehrVortheilhaft unterschiedene Gestalt gegeben. Newtonlegte endlich durch sein System der allgemeinen Schwereden Grund zu der physischen Astronomie, worüber dasAlterthum nur geträumt, Descarres aber durch seineWirbel eine allen Gesetzen der Mechanik zuwiderlaufendeErklärung gegeben hatte. Newton zeigte zuerst, daß dieMechanik des Himmels mit der Mechanik der Erdkörpervöllig einerley sey. Es ist ein großer Triumph für seineErfindungen, daß man nicht eher genaue Rechenschaft vonallen Ungleichheiten und Abweichungen des Himmelslaufshat ablegen, und die Tafeln mit dem Himmel selbst in Ue-bereinstimmung bringen können, als bis man NewtonsTheorie mit den feinern Bestimmungen der neuem Beob-achter und mit den Kunstgriffen der höhern Analysis ver-band. Durch diese Hülfsmittel hak Mayer in seinenvortreflichen Mondätafcln dem Monde seine Laufbahn be-stimmt vorgezeichnet, dem Monde, dessen Lauf so ver-wickelt ist, guao muiciiormi smba§e rorlerar snimos con»