manchen Zeiten bis über die Erdbahn hinaus erstrecke.Wenn zu sdlchen Zeiten die Erde gerade in einem derPunkte ist, in welchen sich die Ebne des Sonnenaguacorsmit der Erdbahn durchschneidet, so kommt sie in die Son-nenatmosphäre selbst, und wird gleichsam in dieselbe ver-senkt. Herr von Mairan hat hieraus eine sehr sinnreicheErklärung der Phänomene des Nordlichts hergeleitet, s.Nordlicht.
AtMd!p!)äk'ö NtiZNdö, ArmolpimerÄ 1u-N3N8, Nach der Meinung einiger
Astronomen soll auch der Mond mit einer dichtem Ma-terie oder Dunstkugel umgeben seyn. Allein die Er-fahrungen, welche man hierüber anführt, lassen sich auchanders erklären.
Schon plurarch (läb. cle sacie lunse, Op. ?Iur.ex eclir. Xylanckn i6rO. kol. I'o. II. p. ygy.) gedenkteiner Mondlust. Die neuern Astronomen hat wahrschein-lich der Gedanke, daß der Mond bewohnt sey, die Be-wohner aber, wie wir, einer Lust bedürften, zur Anneh-mung einer Mondsatmosphäre veranlasset. Daher ist ihrDaseyn von Galilei, Lxepler, Gcheiner, -Hevel,und in diesem Jahrhunderte von Wolf, Mairaii,Bianchini, Fomenelle u. a. angenommen und verthei-diget, von andern Sternkundigen hingegen, z. B. Hüp-fens, Tassmi, Gregor^, delaHiue, de l'Isle,Tob. Mayer, geläugnet worden.
Man hat für das Daseyn einer Atmosphäre desMonds den hellen concentrisihen Ring, der sich bey gänz-lichen Sonnenfinsternissen um den Mond zeigt, und dielängliche Gestalt der Planeten, wenn sie nahe am Mond-rande gesehen werden, anführen wollen. Andere habensich aus cm beobachtetes Zittern des Sonnenlichts beymEin- und Austritte der Mondscheibe in dasselbe, aus eineunregelmäßige Bewegung der Fixsterne bey dem Anrückendes Mondrandeö gegen dieselben, auf die bald größerebald geringere Deutlichkeit der Mondfleckcn, aus den imdunklen Theile des Mondflecken Plato bemerkten hellen